Vier Berner besteigen in aller Herrgottsfrühe den Zug. In der ältesten Schweizer Stadt gab es was zu essen und die ersten Biere. Nach einem weiteren Halt in Litzirüti, trafen wir nach 8 Stunden Anreise in Arosa ein. Ein weiterer Berner stiess zu unserer Truppe, ebenso die Langenthaler Fraktion.
Die Ausgangslage zum Spiel war glasklar. Ein Sieg nach 60 Minuten muss her um die Masterround erreichen. Dazu keine Verlängerung in der Partie Bellinzona - Bülach. Das Heimteam wusste ebenso Bescheid, und stand bereits Minuten vor Anpfiff auf dem Gletscher. Man war also bereit, zumindest für 1 : 45 Minuten. Wieso muss man eigentlich die halbe Saison einem Rückstand nachrennen? Schön erzielt man nach einem 0 : 2 und 1 : 3 Rückstand die Anschlusstreffer. Weniger schön, wenn man keine zwei Minuten später wieder Pucks fressen muss. So verwundert es auch nicht, dass das Spiel nach 46 Minuten entschieden ist. Oder entschieden schien. Dabei waren die Gäste keineswegs besser. Einfach effizienter. Und stets ein paar Schritte schneller. Zu ungern errinere ich mich an das Hinspiel. Doch viel anders war es heute Abend nicht. Das es auch anders geht - oder gehen würde - bewiesen die letzten zehn Minuten. Innert exat drei Minuten konnte der Anschluss wieder hergestellt werden. Umso erfreulicher geschah dies vorwiegend in Überzahl. Auch das funktioniert also noch. Nur reichen zehn gute Minuten nicht, für die obere Masterround! Doch das erreichen der Playoffs sollte kein Problem darstellen. Frauenfeld mit 19 ( haha - auch nicht für die Masterround gereicht ) und Arosa mit 17 Punkten, haben auf die 11 Punkte der Pikes genügend Vorsprung. No Panic auf der Titanic
Trotz der Niederlage war es ein gelungener Ausflug. Da stört einen auch der Brummschädel am nächsten Morgen nicht wirklich. Und die Freude auf Besuche in Herisau und Seewen überwiegen sowieso. Auch die einte oder andere erneute Fahrt ins Schanfigg liegt drin. Hey sooo läääss im Fall