Montag, 24. Dezember 2012

EHC Arosa - EHC Frauenfeld 5 : 6

22. Dezember 2012, Meisterschaft 1. Liga

Vier Berner besteigen in aller Herrgottsfrühe den Zug. In der ältesten Schweizer Stadt gab es was zu essen und die ersten Biere. Nach einem weiteren Halt in Litzirüti, trafen wir nach 8 Stunden Anreise in Arosa ein. Ein weiterer Berner stiess zu unserer Truppe, ebenso die Langenthaler Fraktion.
Die Ausgangslage zum Spiel war glasklar. Ein Sieg nach 60 Minuten muss her um die Masterround erreichen. Dazu keine Verlängerung in der Partie Bellinzona - Bülach. Das Heimteam wusste ebenso Bescheid, und stand bereits Minuten vor Anpfiff auf dem Gletscher. Man war also bereit, zumindest für 1 : 45 Minuten. Wieso muss man eigentlich die halbe Saison einem Rückstand nachrennen? Schön erzielt man nach einem 0 : 2 und 1 : 3 Rückstand die Anschlusstreffer. Weniger schön, wenn man keine zwei Minuten später wieder Pucks fressen muss. So verwundert es auch nicht, dass das Spiel nach 46 Minuten entschieden ist. Oder entschieden schien. Dabei waren die Gäste keineswegs besser. Einfach effizienter. Und stets ein paar Schritte schneller. Zu ungern errinere ich mich an das Hinspiel. Doch viel anders war es heute Abend nicht.
Das es auch anders geht - oder gehen würde - bewiesen die letzten zehn Minuten. Innert exat drei Minuten konnte der Anschluss wieder hergestellt werden. Umso erfreulicher geschah dies vorwiegend in Überzahl. Auch das funktioniert also noch. Nur reichen zehn gute Minuten nicht, für die obere Masterround! Doch das erreichen der Playoffs sollte kein Problem darstellen. Frauenfeld mit 19 ( haha - auch nicht für die Masterround gereicht ) und Arosa mit 17 Punkten, haben auf die 11 Punkte der Pikes genügend Vorsprung. No Panic auf der Titanic
Trotz der Niederlage war es ein gelungener Ausflug. Da stört einen auch der Brummschädel am nächsten Morgen nicht wirklich. Und die Freude auf Besuche in Herisau und Seewen überwiegen sowieso. Auch die einte oder andere erneute Fahrt ins Schanfigg liegt drin. Hey sooo läääss im Fall

Sonntag, 16. Dezember 2012

EHC Pikes Oberthurgau - EHC Arosa 5 : 2

15. Dezember 2012, Meisterschaft 1. Liga

Noch gut in Erinnerung ist der hohe Heimsieg anfang November. Das es heute wieder so einfach wird, bezweifle ich. Erst recht wenn Arosa nach 12 Minuten 4 : 1 im Rückstand liegt. Thierry Staub gelang zwar der zwischenzeitliche Ausgleich, doch dank zwei Tor - hütergeschenke konnten die Hechte davonziehen.
Im Mitteldrittel war Arosa feldüberlegen. Klingler war nun ein sicherer Rückhalt, und das Team fand seine spielerischen Möglichkeiten wieder. Eines der besseren Mitteldrittel dieser Saison. Zumindest die wo ich gesehen habe. Einziges Manko wie so oft, die Chancenauswertung. Aus sechs Minuten Überzahl resultiert gerade mal ein Treffer. Die Powerplays selber waren zum ansehen. Nein, sie waren eigentlich gut. Was mir aber nicht erst heute auffiel; zu oft wird der Puck hin - und hergeschoben, anstelle eines Schuss aufs Tor. Gerade ein Tischhauser und Schlup haben ordentlich Wumms, um mal von der blauen Linie abzudrücken. Nebst Unglück kam mit Pfostentreffern auch noch Pech dazu.
Auch das letzte Drittel war mehrheitlich in Aroser Hand. Und es gab auch wieder ausreichend Zeit für in Überzahl zu agieren. Aber ist wohl langweilig, einfach ein Tor zu erzielen. Lieber kassiert man einen Shorthander. Und natürlich vom Duo Strasser / Peer. Wenn, dann grad richtig. Mit dem 5. Treffer für Romanshorn war das Spiel zwölf Minuten vor Ende entschieden. Nun müssen die Schanfigger beten, dass sich Bellinzona und Frauenfeld im Diektduell gegenseitig Punkte klauen, um im letzten Spiel dank einem Sieg über Frauenfeld doch noch in die obere Masterround zu rutschen. Schliesslich wollen wir Fans nochmal ne Party feiern in Chiasso. Auch wenn gestern kräftig gesungen wurde, oben ohne bei Minustemparaturen weit unter dem Gefrierpunkt ist unbezahlbar! 

Sonntag, 9. Dezember 2012

HC Chiasso - EHC Arosa 2: 5

08. 12. 2012, Meisterschaft 1. Liga

Ich liebe das Tessiner Auswärtsspiel! Stets sehr freundliche Gastgeber, viele Aroserfans, und bei meinem dritten Besuch der 2. Sieg. So auch gestern, bei angenehmen Temparaturen und ohne Schnee auf der Fahrt.
Viel zu früh war man vor Ort, und durfte trotzdem bereits rein. Kurz voraus gezahlt, und das Ticket wurde nachgereicht. Vielen Dank nochmals! Auch der Toast und Kaffee mundete, sowie die Bündner "ausnahmsweise" nicht erst kurz vor Anpfiff da waren. Mit 30 Gästefans war der Block gut gefüllt, und die Stimmung das ganze Spiel hindurch laut und begeisternd.
Kein Wunder, bei einem starken und nie in Gefahr geratenden EHC. Sie frühe Führung durch den Tessiner Juri konnte Mazza rasch egalisieren. Nach der ersten Pause erzielte G. Cola den zweiten Treffer für die Gäste. Sieben Minuten vor Drittelsende etwas überraschend das dritte Tor durch Schlup. Überraschend weil weder der Gegner noch wir mit einem Schuss von der blauen Linie rechneten. Die Führung selber war zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Das fehlen vom verletzten Bonorand wurde kompensiert, und Lütscher im Tor war für den erkrankten Klingler ein vollwertiger Ersatz. Er hatte ein paar kleine Unsicherheiten, die er aber während des Spiels mehr als ausbügelte. Zudem wurde Lütscher von der Aroser Verteidigung mehr als unterstützt. Man stand hinten völlig dicht, und gewährte den Chiassonesi kaum Chancen. Auch dumme Strafen wurden vermieden, abgesehen von ner Keilerei. Aber hey - thats Hockey!
Im letzten Abschnitt gelang Rosseti zwar der Anschlusstreffer, aber richtig Angst hatte niemand. Mit dem vierten Treffer durch Ziegler war die Sache gegessen. Das Tor von Tischhauser ins leere Tor war das Sahnehäubchen, und liess einige Schanfigger noch eine Weile feiern! Intressant übrigens, das beim Sieg vor zwei Jahren der Fanclub Graubünden das Spiel damals mit einem Ausflug verbanden, und Lütscher im Tor stand. Ihr wisst also, was zu tun ist - hehe.

Samstag, 1. Dezember 2012

EHC Rot Blau Bern Bümpliz - EHC Mirchel 6 : 7 n.V.

01. 12. 2012, Meisterschaft 2. Liga

Mit Mirchel war heute ein ambitioniertes Team zu Gast. Sie schmücken sich mit 2 ehemaligen Nationalliga Cracks, die für 6 Tore zuständig waren.
So lagen die Aaretaler nach fünf Minuten 2 : 0 in Führung. Müller und Frey sorgten noch vor der Pause für ein Remis. Sehr zur Freude der rotblauen Anhänger. Der 3 : 3 Ausgleich durch Mirchel sorgte im Mitteldrittel nur kurz für Aufregung, Denn das Heimteam reagierte und zog mit 2 Toren davon. Hänni Simon gelangen die beiden Treffer, und auch beide waren sehenswert. Überhaupt das Spiel von Rot Blau! Offensiv gelang man oft in die gegnerische Zone, die Defensive wurde keineswegs vernachlässigt. Durch eine eigene Regelauslegung des Spielleiters, bekam man genug Möglichkeiten, das Powerplay der Gäste zu zerstören. Leider gelang dies vier Minuten vor Schluss nicht, und Mirchel lag in Front. Der Rot Blau Coach nahm sein Timeout, und Tschannen Maikel verliess rasch mal sein Tor. Klugr Schachzug, der Gurtner Oli zu verwerten wusste. Freudensprünge in der Fankurve!
Die nach 46 Sekunden in der Overtime ruckzuck verebbten. Die Scheibe vor dem Heimtor konnte weder blockiert, noch sonst irgendwie aus der Zone geschlagen werden. Wundert dann auch niemand, das ehemalige Profis dies zu nutzen wussten - so ein Käse aber auch.
Im Anschluss spielte noch die 2. Mannschaft von Rot Blau Bern Bümpliz. Meine kalten Füsse und der morgige Adventsmarkt hatten aber was dagegen, noch im Weyerli zu verbleiben. Ein ander mal gerne - Danke!

EHC Seewen - EHC Arosa 1 : 5

28. 11.2012, Meisterschaft 1. Liga

Bei garstigem Wetter ging es in die Zentralschweiz. Und wie befürchtet, traf ich kurz vor Anpfiff ein. So verschob ich den Small Talk mit der Seewener Horde und widmete mich gleich dem Spiel.
Gelingt es Arosa, den Schwung aus zwei Siegen mitzunehmen? Ja aber, lautet die Antwort. Eine blitzschnelle Führung nach 8 Minuten war wohl zu definitiv zu früh. Kurz vor der Pause erzielte Schmidig das 1 : 3. Hätte ein Warnschuss sein sollen, der leider nicht ankam. Denn bei den Schanfiggern hielt nun der Larifari Einzug. Ihr Glück war, das die Seebner selber schwach waren. Es gelang ihnen mit Erfolg vors Tor, wo sie dann aber nicht mehr weiter wussten. Von Aroser Seite kam nicht viel, dies hob man sich für den letzen Abschnitt auf. 
Dort besinnten sich die Gäste auf ihre Stärken, und machten den Sack zu. Capaul in der 44 Minute, und Ziegler mit seinem dritten Tor sorgten für den Sieg. Schlussendlich verdient, wenn auch man von einem schwachen Gegner profitierte. Nun darf der Blick in der Tabelle wieder nach vorne gerichtet werden.
Und bin immer noch kein Fan von Spiele unter der Woche. Sowas kann einem ganz schön den Schlaf rauben!