Sonntag, 3. Februar 2013

SC Herisau - EHC Arosa 5 : 4

02. Februar 2013, Meisterschaft 1. Liga

Doch noch eine Auswärtsfahrt ins Appenzell! Die ansehnliche Eishalle verfügt  im Stadionrestaurant über eine vielfältige Menükarte. Und die frühe Anspielzeit passt ebenso. Somit steht einem Hockeyfest nichts im Wege. Oder wäre nichts im Wege gestanden,. Ausser Arosa sich selber. Was gestern an Chancen ausgelassen wurden, war einmal mehr haarsträübend. Dazu ein offenes Scheunentor und fehlende Verteidiger.
Aber fangen wir vorne an: Arosa entwickelte Druck aufs Tor, doch die Scheibe wollte und wollte nicht ins Tor. Bis es nach 12 Minuten Hostettler endlich gelang. Herisau konnte das Tempo mithalten, und der Ausgleich kurz vor der Pause war keineswegs unverdient. Kaum holt man ne Bratwurst lassen sich die Bündner fallen – Frechheit.
Das Mitteldrittel war einmal mehr schwach. Wie schon so oft diese Saison rennen die Schanfigger einem Rückstand hinterher. Wobei rennen ist ja übertrieben. Herisau konnte sich in der Aroser Hälfte breit machen. Die Verteidigung war wohl am beten, das Messias Klingler den Kasten reinhält. Tja Leute, da wären wir dann beim Scheunentor offen lassen. Deas Heimteam steht innert fünf Minuten dreimal alleine vor dem Tor, und lässt sich die Chance nicht entgehen. Man hätte nach dem 4. Gegentreffer ne Viertelstunde Zeit gehabt, den Schlüssel zu finden. Und sechs Minuten vor Ende anfangen zu spielen, ist definitiv nicht der Schlüssel zum Erfolg. Schon gar nicht wenn man noch vor Spielende seinem Frust freien Lauf lässt. Hoffen wir das zum Playoffstart einige Verletzte sich wieder zurückmelden. Und man in der Zwischenzeit an Disziplin und einer chinesischen Mauer feilt. Die braucht es dringend, will man nicht schon in die Sommerpause.

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