Mittwoch, 25. Dezember 2013

GDT Bellinzona - EHC Arosa 1 : 3

21. Dezember 2013, Meisterschaft 1. Liga

Gestartet wurde die Saison im Tessin. Und zum Abschluss der Qualifikation geht es ein weiteres Mal in den Süden der Schweiz. Ein Süden der seinem Namen gerecht wurde, denn die Temparatur ist mild.
Auch das Spiel wirkte mild, und war nichts für Ästhetiker. Abstiegskampf pur. Was ich beim EHC schon lange nicht mehr erlebt habe, war ein 0 : 0 zur ersten Pause. Nach 26 Minuten gingen die Tessiner ( durch Juri ) in Führung. Ziegler konnte nach einem Pass von Bigliel ausgleichen. Leider war dies die letzte Aktion von Bigliel, da er sich kurz danach verletzte.
Das letzte Drittel war unter dem Motto „ wer das Tor erzielt, gewinnt“. Und tatsächlich gelang vier Minuten vor Schluss Matti der Treffer fürs Schanfigg. Die Partie wurde noch mal hektisch, ehe Schlup Marco den Rest besorgte. Ein versöhnlicher Abschluss zu Weihnachten!

EHC Rot Blau Bern Bümpliz - EHC Schwarzenburg 5 : 1

18. Dezember 2013, Meisterschaft 2. Liga

Die Delegation des Arosa Fanclub Sensetal nimmt im Weyerli Unterricht betreff Stimmung. Vorallem könnte sich unser Hockeyclub eine Scheibe abschneiden, was Einsatz und Kampf betrifft.
Auch wenn der heutige Gast spielerisch limitiert ist, und sich ständig in jedwelche Diskussionen mit dem Schiri verwickelt. Nützt alles nix, und schon gar nicht wenn man hoffnungslos im Rückstand liegt. Nach sieben Minuten war der Ofen aus, und Rot Blau führte bereits mit 3 : 0. Die ersten zwei Tore waren sowohl in der Art wie auch die Torschützen / Passgeber identisch. Der ehemalige NLA Crack und Meisterspieler M. Rauch drückt zweimal aus der Distanz ab. Und lässt die Wände wackeln. Beim dritten Treffer bediente er M. Frey mustergültig. Im Mitteldrittel konzentrierte man sich auf die Spielkontrolle, um im letzten Abschnitt noch zwei Tore draufzusetzten. Der Ehrentreffer der Gäste war reine Kosmetik. Wenigstens durften die angereisten Gästefans ihre Treichel nochmal schütteln.
Alles in allem ein ruhiger Abend, und das Schnitzelbrot wurde nun auch getestet.

Dienstag, 24. Dezember 2013

EHC Frauenfeld - EHC Arosa 6 : 2

14. Dezember 2013, Meisterschaft 1. Liga

Während wir Fans uns bereits eine Stunde vor Anpfiff auf das Spiel vorbereiten, scheint bei der Mannschaft weiterhin der Schlendrian Einzug zu halten.
Noch keine Minute durch, und man rennt einmal mehr einem Rückstand nach. Es dauerte ein paar Minuten, und Mazza konnte ausgleichen. Dieses Spielchen wiederholte sich bis zur ersten Pause. Die sieben Nasen im Gästeblock, und eine Handvoll auf der Tribüne waren zufrieden. Ein gutes Drittel, gekämpft und mit mehr Spielanteil. Doch auch heute war ab Abschnitt zwei Schicht im Schacht. Zwischen Minute 24:25 und 26:13 gibt es drei Tore, und der Bettel wird hingeschmissen. Es setzte gar noch das sechste Tor vor der Pause.
Im letzten Drittel passierte nichts mehr. Frauenfeld verwaltete den Vorsprung ohne Brimborium, und die Schanfigger hecheln brav hinterher. Dazu kommen noch zwei Disziplinarstrafen dazu, und ein stetes Hadern mit dem Schiedsrichter. Er liess einiges laufen, und pfiff das nötigste.
Ihr würdet besser mal mit Euch selber hadern! So langsam weicht meine Enttäuschung dem Frust. Irgendwann muss der Tritt in dern Arsch kommen, und Punkte her. Denn für weiter abwärts fehlt nicht mehr viel.

EHC Illnau Effretikon - EHC Wetzikon 3 : 5

#99 - 14. Dezember 2013, Meisterschaft 2. Liga

Unverhofft kommt oft. In diesem Falll morgens um 10h per Telefon, wo man der Verlockung eines Zürcher Derbys nicht widerstehen konnte. Ein Grossteil der ca. 50 Wetziker legte die 16 km mittels Fussmarsch zurück, und sorgten auch sonst für Stimmung. Eine Stimmung, die der Halle fehlt. Sie wirkt modern und hell. Doch das Dach ist nicht geschlossen, so das sich die Temparatur in der Halle an die draussen anpasst. Rundum hat es Stehplätze. Sobald man aber in der 2. Reihe steht, ist die Sicht auf das Eis ungenügend.
Wir fanden unter den 311 Zuschauern einen guten Platz, und sahen in der dritten Minute den ersten Treffer der Gäste. Illnau konnte fünf Minuten vor der Pause ausgleichen. Ein erhofftes Torfeuerwerk blieb aus, standen doch beide Teams arg defensiv. Dennoch gelang Wetzikon vpr der zweiten Pause die erneute Führung. Im letzten Abschnitt hiess es nach 33 Minuten 2 : 2, was nicht überraschend war.
Richtig lanciert wurde das Spiel ab der 50. Minute, und die Gäste konnten es für sich entscheiden. Meine Begleitung und ich waren da aber schon weg. Denn in Frauenfeld wartete das eigentliche Spiel von heute auf uns.

Wieder Online

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Der Schreiber entschuldigt sich bei seinen Lesern

Sonntag, 8. Dezember 2013

EHC Rot Blau Bern Bümpliz - HC Münchenbuchsee Moosseedorf 6 : 3

7. Dezember 2013, Meisterschaft 2. Liga

Nach zweimal den Berg hochfahren, war heute ein Spiel in der Nähe gefragt. Und was liegt näher als ein Abstecher ins Weyerli? Und es war ein Abstecher der sich vollends gelohnt hat!
Das bis dato ungeschlagene Team aus Münchenbuchsee ging in der 14. Minute in Führung. Rot Blau rettete sich alles andere als in die Pause. Nur schon der Pfostenknaller vom rotblauen Rüegsegger lässt durchblicken, das es für die Gäste kein Zuckerschlecken war. In Abschnitt zwo gelang Wühlmaus Graber der Ausgleich. Das starke Kader und die Erfahrung brachte Münchenbuchsee mit 2 Toren ( durch Denier und Brönimann ) erneut in Führung. Doch dieses Drittel gehört dem Heimteam. Es wurde gekämpft und geackert. Und die Bescherung erfolgte umgehend. Noch vor der Pause wurde das Resultat egalisiert. Der bärtige Pfostenknaller Rüegsegger belohnte sich, das Team und uns Fans mit einem Tor. Wie man einen Fanblock zum Tanz bittet, wurde hier angedeutet. Das dritte Tor erzielte Frey Rafael, was auch erwähnt werden will.
Im letzten Drittel geriet nun alles aus den Fugen. Eine vergebene Chance nutzten die Gäste für einen Konter und – scheiterten an Tschannen. Der Keeper nutzte seine ganze Grösse und kratzte den Puck mit dem Handschuh aus der Ecke. Puh, tief durchatmen. Das Timeout der Buchsi Giele zwecks Störung des Spielfluss zeigte Wirkung. Allerdings anders als geplant. Der Niederlage nicht mehr gewohnt, lief die Zeit gegen sie, und man wehrte sich mit Fouls. So blöd ist auch ein Schiri nicht, und es gab doppelte Überzahl für Bümpliz. Der alte Mann Martin Rauch hämmerte das Ding mit all seiner Erfahrung und Schlauigkeit in das Netz! Nun gab es in der Kurve kein halten mehr! Es wurde gehüpft, geklatscht und gefeiert. Erst recht als Hänni und Frey innert 14 Sekunden noch mal draufsetzten. Der Leader schlich vom Platz, Rauch wurde als Best Player ausgezeichnet, und die Idenifikationsfigur Rüegsegger musste eine Ehrenrunde einlegen. Mit dem achten Sieg im achten Spiel ist man in der Liga dabei, und es folgen noch Spiele vor dem heiligen Fest. Fehlt nur noch der Christbaum und Schnee!

Montag, 2. Dezember 2013

EHC Arosa - EHC Seewen 5 : 6 n.P.

30. November 2013, Meisterschaft 1. Liga

In aller Herrgottsfrühe bestieg unsere Reisegruppe in Bern den Zug. Nach einem Spaziergang durch Arosa, dem Mittagessen und dem Besuch von diversen Restaurants landete man im Stadion. Wie war das noch mal mit dem Aroser Bermudadreieck? Und zählt der Kafi Lutz im Clubstübli, und die Schwyzer Saufnasen auch dazu? Naja egal, ab zum Spielbericht:
Arosa startete ungewohnt gut, und lag nach 13 Minuten in Führung. Mehr noch, keine zwei Minuten später setzte man noch einen drauf. Auch wenn die Antwort der Gäste postwendend kam, und es zur 1. Pause 2 : 1 hiess. Richtig Grund zur Sorge war im zweiten Drittel angesagt. Wieso man aufhört zu spielen, ist nicht nur mir ein Rätsel. Die logische Folge ist klar. Seewen dreht das Blatt, und zur 2. Pause steht es 4 : 4. Das Motto der Bündner: Scheisse gespielt, und trotzdem Tore geschossen. Im letzten Abschnitt spielte das Heimteam auch wieder mit. Die erneute Führung der Gäste konnte G. Cola vier Minuten vor der Sirene ausgleichen. Ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Wie schon im Hinspiel wurde das Spiel im Penalty entschieden. Und auch heute war Seewen der Sieger.
Da war die Berner Delegation allerdings bereits auf dem Zug, um den Anschluss in Zürich nicht zu verpassen. Ein gelungener Ausflug neigte sich dem Ende zu. Abgesehen vom Resultat, und einem Brummschädel steht einer Neuauflage nichts im Wege.