Samstag, 25. Januar 2014

Akademischer EC - EHC Winterthur 5 : 6

#100 - 25. Januar 2014, Meisterschaft 3. Liga

Der Akademischer EC Zürich ist einer der ältesten Schweizer Eishockey Mannschaft. Auch wenn er in der Anonymität der 3. Liga herumkurvt. Seit 1908 besteht der Verein, und errang 1916 den Titel in der internationalen Meisterschaft. Die Spiele werden abwechselnd auf der Eisbahn Dolder und Eisbahn Heuried ausgetragen. Da heute die Eisbahn Heuried zum Zuge kommt, stehe ich Samstag Mittags in Zürich.
Die Gäste waren aktiver, und gingen rasch in Führung. Akademischer EC kam immer heran, und im letzten Abschnitt vom 2 : 5 gar zum 5 : 5 ausgleichen. Der Siegtreffer durch Winterthur fiel zwei Minuten vor Schluss, und wurde sicher nach Hause geschaukelt. Ein verdienter, wenn auch erkämpfter Gewinn.
Die Eisbahn mag zu gefallen. Die Gegengerade ist zweireihig bestuhlt, während hinter einem Tor Stehplätze vorhanden sind. Neben dem Hockeyfeld ist ein zweites Feld für den freien Eislauf vorhanden. Das Restaurant bietet genügend Platz und verfügt über eine Snackkarte ( Pommes, Chicken, Heisser Toast etc. ).  Meinereiner beliess es bei einem Kaffee.

Mittwoch, 22. Januar 2014

EHC Rot Blau Bern Bümpliz - EHC Worb 10 : 1

21. Januar 2013, Meisterschaft 2. Liga

Qualifikationsende in der 2. Liga Gruppe 4. Rot Blau machte mit dem Tabellenletzten kurzen Prozess. Nach fünf Minuten das 1 : 0, nach zehn Minuten der zweite Treffer, und zur Pause  5 : 0. Der Worber Ersatzkeeper durfte ran, und schlug sich tapfer. Den Gästen gelang gar der Ehrentreffer 9 : 1 kurz vor der zweiten Pause. Die Hausherren nahmen etwas Tempo raus, feierten dennoch das Stängeli.
Der rotblaue Anhang schielte mit einem Auge auf den Totomat, und darf in den Playoffs vermutlich nach Oberlangenegg. Die Freude hält sich in Grenzen, denn die Anfahrt zu den Wölfen ist nicht gerade ohne. Denn man weiss nie, wo sich das Rotkäppchen versteckt. Dafür gibt es als Belohnung Cordon Bleu satt.

Sonntag, 19. Januar 2014

EHC Seewen - EHC Arosa 2 : 4

18. Januar 2013, Quali Masterround 1. Liga

Auch wenn die Schwyzer auf dem Weg in die Playoffs sind, Punkte für Arosa wären keine Überraschung. Denn die beiden letzten Spiele waren umstritten und wurden jeweils im Penalty entschieden. Infolge der Brisanz heute verzichtete ich auf einen Pub Besuch mit dem Seewner Anhang, um sie dann in der Stadionkneipe zu treffen. So gab es nebst Schnitzelbort noch ein paar Worte, ehe es zum Anpfiff ging.
Ein Anpfiff, den man am liebsten verpasst hätte. Nach 32 Sekunden stand es 1 : 0 für Seewen, und nach sieben Minuten 2 : 0. Ich hatte nach dem ersten Treffer Bilder von den Dübendorf Spielen im Kopf, und einen Gedanken an den Zerfall der Schanfigger Mauer. Doch siehe da, Matti gelang in der 9. Minute der Anschlusstreffer. Nun war Arosa wach. Und es gelang endlich, das eigene Spiel auf zuziehen, was zu einem Chancenplus und somit höherem Spielanteil führte. Auch wenn vor Drittelsende eine doppelte Überzahl mit dem nötigen Glück überstanden wurde. Ebenso zweimal im mittleren Abschnitt. Eine Doppelstrafe der Seewner blieb ungenutzt, und darum auch keine Tore. Schönes Powerplay ist ja gut, aber aufs Tor schiessen noch besser. Was dann im 3. Teil auf einmal gelang. Zwischen 42: 07 und 45:22 hoben F. Matti, G. Cola und M. Schlup die gegnerische Abwehr aus den Angeln und sorgten für den Endstand. Mit viel Einsatz und heftiger Gegenwehr verwehrte man Seewen den Zugang zum Tor. Oder vertraute auch ein wenig auf die Unfähigkeit deren Stürmer und dem nötigen Wettkampf Glück.
Mit dem Sieg hat Arosa nun doch noch Chancen auf die Playoffs. Klar muss man auf Ausrutscher der anderen hoffen, auch wenn man gegen die jeweiligen Teams noch mal spielt. Und wen auch nicht, zumindest das Abstiegsgespenst scheint mir mit der heutigen Leistung verjagt. Es scheint die Sonne am ende des Tunnel!

Sonntag, 12. Januar 2014

EHC Arosa - SC Herisau 4 : 0

11. Januar 2013, Quali-Masterround 1. Liga

Nach der Startniederlage in Chur müssen nun Punkte her. Und am besten gegen die Konkurrenz am Ende der Tabelle. Vorerst genoss ich am idyllischen Walensee ein romantisches Mittagessen, ehe man in Arosa eintraf. 
Das Sport – und Kongresszentrum war spärlich gefüllt, und bot ein tristes Bild. Erwärmend und flott war hingegen das Spiel, Mit Matti in der 8. und  Schlup Marco in der 16. Minute ging es zugunsten der Aroser in die erste Pause. Das es „nur“ 2 : 0 stand, war ein Verdienst der Herisauer Abwehr, sowie einmal mehr wenig genutzte Aroser Chancen. Dennoch zeichnete sich bereits eine Niederlage der Gäste ab. Arosa liess ihnen zwar keinen Raum, und konzentrierte sich im Verlauf des Spiels auf die Defensive. Doch die Appenzeller waren schwach, und wussten sich selten zu helfen. Auch war die Gegenwehr kraftlos. Etwas das man aus Bündner Sicht nur zu gut kennt. Doch gestern wurde man mittels schön herausgespielten Toren und einer kompakten Mannschafts -leistung belohnt. Das 3 : 0 durch Schlup Marco war eine Teamleistung, als man Ihm den Puck säuberlich serviert. Der vierte Treffer durch Cola Gianrico war eine hervorragende Einzelleistung, während seine Kollegen den Weg freiräumten. Das zweimal eine doppelte Überzahl nicht genutzt wurde, ist ja eigentlich nichts neues. Doch blieb sie gestern ohne Folgen.
Dieser Sieg gibt etwas Luft, und lässt auf den Ligaerhalt hoffen. Ein Ligaerhalt, der rasch gesichert werden muss. Denn die Planungen für die nächste Saison laufen bereits. Und ich möchte zwar nicht nur, aber vorwiegend wegen dem Eishockey weiterhin nach Arosa reisen.

Mittwoch, 1. Januar 2014

EHC Freiburg - EC Peiting 4 : 3 n.P.

30. Dezember 2013, Meisterschaft Oberliga Süd

Nach den vereitelten Plänen im Herbst, gibt es zum Jahresende noch ein Spiel im Breisgau. Vorab geht es zum Shopping in die Innenstadt. Meine Begleiter erfreuen sich ob der Fussgängerzone, und dem imposanten Münster. Nach einer Verstärkung im Stadionrestaurant wackeln wir mit den uns bekannten Wölfe Fans zu den Stehplätzen.
Die beiden Kontrahenten schenkten sich von Beginn weg nichts. Peiting gelang zwischen Minute 9:47 und 10:44 ein Doppelpack, was die Freiburger Ordnung gehörig durcheinander wirbelte. Der dritte Treffer in der 14. Minute war zugleich der Pausenstand. Im zweiten Abschnitt war dann wieder alles im Lot, und Vozar verkürzte mit zwei Treffern. Die bayerischen Gäste wurden auch im letzten Abschnitt gehörig im eigenen Viertel angegangen. Der Ausgleich durch Riessle 10 Minuten vor Ende war der verdiente Lohn. Drei volle Punkte wären durchaus gerecht gewesen, wollte dann aber doch nicht klappen. Die Wölfe suchten den Sieg in der Verlängerung, doch die Latte verwehrte ihnen diesen. So kamen drei  der schweizer Touristen in den Genuss eines Penaltyschiessen, und feierten mit 2760 Zuschauern einen weiteren Heimsieg.
Nach diesem stimmungsvollen Abend ging es zwecks Gulaschsuppe noch mal in die Stadionkneipe, ehe man Abschied nahm.