22. Februar 2013, Abstiegsrunde 1. Liga
Mission überleben ist jetzt angesagt, Und mit dem Start zuhause werden von Beginn weg Punkte gebraucht.
Doch bevor ich den Berg hochfahre, geht es zum Mittag in die Region Walensee
Gestärkt und voller Tatendrang treffe ich in der Eishalle ein. Um mit an zu sehen, wie Arosa nach 10 Minuten und dem 0:2 bereits sein Timeout nimmt. Nun waren sie wach, für den Moment zumindest. Schett in der 11., und Matti in der 24. konnten das Resultat egalisieren. Im Mitteldrittel blieben beide Teams torlos. Es war vor allem der Gastgeber, wo aufs Tempo und Tor drückte. Doch wie so oft, trifft man die Kiste nicht, und das Powerplay funktioniert, oder eben auch mal gar nicht.
Im letzten Abschnitt traf Juri für die Tessiner, Ein Treffer aus dem Nichts, den Lipp keine Minute später beantwortete. Aus spitzem Winkel den Tessiner anschiessen, so geht es auch. Doch Bellinzona kämpfte sich zurück und ging erneut in Führung. Ist ja eh die ganze Saison so, das Arosa dem Tor hinter her läuft.
Viele Teams schiessen Tore in der Überzahl. Arosa erzielt sie in Unterzahl, und das 23 Sekunden vor Schluss. Also Verlängerung und zumindest einen Punkt – hani gmeint! Denn die Gäste bringen fünf Sekunden vor Abpfiff die Scheibe tatsächlich ins Tor, und holen sich das Punktemaximum. Ein Schock nicht nur für die Mannschaft, sondern erst recht für uns Fans. Die heutige Leistung reicht nicht, und so fällt man ohne wenn und aber runter. Auch wenn in der Tabelle noch alles aufeinander hockt, jetzt müssen Siege her!
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