Donnerstag, 27. Februar 2014

EHC Seewen - EHC Arosa 2 : 3 n. V.

26. Februar 2014, Abstiegsrunde 1. Liga

Ich bin immer noch kein Fan von Spielen unter der Woche. Wenigstens geht es nach Seewen, und der Verkehr hält sich trotz Berner Stau in Grenzen. Die Zeit reicht sogar noch für einen Schwatz mit Einheimischen.
Wer ein erstklassiges Spiel erwartete, war heute Abend am falschen Ort. Geboten wurden Tore aus dem Nichts heraus, und viele zerfahrene Aktionen beiderseits. Ziegler entwischte dem Seewner Powerplay und versenkte den Shorthander zum 0 : 1. Kurz nach der ersten Pause fiel dann der Aroser Turm. Zumal der Seewner dreimal hintereinander ungestört aufs Tor schiessen kann. Ein 10 Sekunden Powerplay von Marugg brachte die Bündner zu Spielmitte wieder auf die Siegestrasse. Warum wir Fans dem ganzen noch nicht trauten, zeigte das folgende Powerplay. Arosa findet während fünf Minuten den Weg zum Tor nicht, um dann kurz vor Schluss der Überzahl einen Shorthander zu erhalten. Die einten Fans verschwanden vorzeitig in die Pause, während die anderen die Hoffnung nicht aufgaben. Im letzten Abschnitt drückten die Gäste aufs Tor, brachten den Puck aber nicht rein. Eine Strafe kurz vor Schluss ( M. Schlup Strafbank – Gott ) blieb ohne Folgen. Im fünften Spiel gegen die Schwyzer zum vierten mal in die Verlängerung. Und diesmal mit dem Ende zugunsten der Schanfigger. Beide Teams gingen vorsichtig an die Sache, wobei Arosa etwas mehr Kontrolle hatte. Was durch den Treffer von Aaron Lipp schlussendlich belohnt wurde. Nach sechs Niederlagen in Folge hat Arosa zum siegen zurück gefunden. Dennoch braucht es einen weiteren Kraftakt, um die rote Laterne ab zu geben. Ich habe meine bereits auf der Heimfahrt liegen lassen.

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