Sonntag, 21. September 2014

EHC Winterthur - EHC Arosa 6 : 0

20. September 2014, Meisterschaft 1. Liga

Zum Saisonauftakt wartet Winterthur auswärts. Was insofern gut ist, das man die moderne und überteuerte Eishalle gleich hinter sich hat. Grosse Hoffnung auf einen Sieg braucht man sich nicht zu machen. So nach dem Motto; Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie.
Und Chancen waren durchaus da. Mit einem 1 : 0 Rückstand ging es in die erste Pause. Die junge Equipe aus dem Schanfigg zeigte Herz und Leidenschaft auf dem Eis. Dies auch in Abschnitt zwei. Allerdings zeigte man auch eine kleine Unbedarftheit. Denn es wurden zu viele Strafen einkassiert. Teils musste man sich in doppelter Unterzahl wehren. Ein Winterthur mit seiner Abgebrühtheit fackelt nicht lange, und nutzt seine Chancen eiskalt. So stand es nach 40 Spielminuten 6 : 0. Gegenüber der letzten Saison war heute aber nichts mit Köpfe hängen lassen. Denn im letzten Drittel sorgten die Aroser für die Musik auf dem Eis. Sie spielten weiterhin mit, und sorgten für etwas Hektik vor dem Winterthurer Tor. Einzig dasselbe wollte nicht fallen.
Ich darf sicher sagen; Feuertaufe bestanden! Mit den späten ( und Top ) Zuzügen von Marco Kummer und Robert Tobler wurden die Blöcke nochmal etwas gemischt. Noch ein wenig dran feilen, sich mit Strafen zurückhalten, und dem nötigen Wettkampf Glück werden wir Fans noch viel Freude haben. Denn die gestrigen Resultate zeigen eine ausgewogene und mit Überraschungen gespickte Liga.
Ich mach mal eine Kurze Werbepause. Und bin dann rechtzeitig zum ersten Heimspiel wieder zurück.

Sonntag, 14. September 2014

EHC Laufen - EHC Rot Blau Bern Bümpliz 4 : 2

#103 - 13. September 2014, Vorbereitung 2. Liga

Eiszeit und das erste Testspiel für Rot Blau Bern. Der Gegner heisst EHC Laufen, und deren Eishalle zwingt mich zum Zwischenstop zwischen Thurgau und Bern. Nach einem Stau in Zürich, und einer kurzen Irrfahrt durch dje Agglomeration Baselland fand man zu Beginn des zweiten Drittel eine schlichte, mit viel Holz ausgestattete Eishalle vor. Rot Blau hat steht noch keine Woche auf dem Gletscher, was bemerkbar war. Pässe kamen nicht an, gewisse Abläufe funktionieren noch gar nicht, und auch Strafen waren vereinzelt unnötig. Nach zwei verschossen Penaltys und einem 0 : 4 Rückstand nach 49 Minuten bäumten sich die Bümplizer nochmal auf. Kaufmann und Müller sorgten für zwei Ehrentreffer. Zu mehr reichte es nicht, da kurz vor eine erneute Strafe dazu kam. Bis zum Saisonstart wird das schon noch. Die Mannschaft verabschiedete sich von den Fans, und ich flog beinahe nach Hause. Zwei Spiele an einem Nachmittag, dazu noch mit Sympathieklubs können ganz schön müde machen.

EHC Freiburg - SC Weinfelden 9 ; 2

13. September 2014, EZO Cup in Romanshorn

Was der Feldschlösschen Cup in Wichtrach, ist der EZO Cup in Romanshorn. Der Grund für meine Anwesenheit sind die Wölfe aus Freiburg und deren Anhang. Ca. 50 Freiburger sorgten für etwas Stimmung, während aus Weinfeldner Sicht nirgends was zu sehen war.
Bereits nach 28 Minuten stand es 4 : 0 für die Breisgauer. Weinfelden machte sich mit zwei Toren bemerkbar. Doch die Gäste aus dem Badnerland drehten noch mal auf, und siegten hochverdient mit 9 : 2.
Die Weinfeldner machten sich gegen Ende des Spiels mit Stöcke ins Gesicht, sowie sonstigen Nettigkeiten ein paar neue Freunde. Kennt man egentlich so nicht. Aus Sicht eines „Aroser Scout“ sollten die Trauben uns Bündner spielerisch ebenbürtig sein. Auch wenn sie am Sonntag den kleinen Final gegen die Pikes Oberthurgau gewannen. Das Turnier gewonnen hat der EHC Freiburg mit einem
3 : 1 Sieg gegen den SC Bregenzerwald.

Sonntag, 7. September 2014

EHC Wiki Münsingen - EHC Arosa 7 : 5

06. September 2014, Feldschlösschencup in Wichtrach

Mit einem 13 Mann Kader und den beiden Torhütern stand der EHC Arosa im kleinen Final. Torwart Kevin Geissbühler stösst bereits zu Beginn der Saison auf seine ehemaligen Münsinger Kollegen. Von Rivalität oder Neid war gar nichts zu spüren. Im Gegenteil, es war eine ässerst faire Partie. Aber auch sehr intensiv. Das Arosa sein 3. Testspiel innert 3 Tagen bestritt, bemerkte auf dem Eis keiner. Auch gegenüber dem Vorabend gab es Verbesserungen. Die Verteidigung stand hinten sehr solid. Dennoch passierten Fehler, die zu Toren führten. Fehler die auch in der Meisterschaft passiern können. Aber natürlich nicht sollten.  Bis drei Minuten vor Schluss lag Wiki mit 6 : 3 in Führung. Die letzten Kräfte wurden nochmals mobilisert, und Hostettler sowie Pianta gelangen die Tore zum 6 : 5. Die Schanfigger nahmen zum zweiten mal den Torwart raus. Leider geschah dies während einem Puckverlust, und der Wikispieler hatte freie Bahn aufs leere Tor. Dennoch darf man mit der Leistung der Bündner zufireden sein. Das Kader ist zwei Wochen vor Saisonstart gut bestückt. Es wird wohl noch der einte oder andere Spielr dazu stossen, denn die Personaldecke scheint mir dünn.
Zum Abschluss der Vorbereitung genossen die teils weitgereisten Fans noch die Köstlichkeiten des Stadionsrestaurant. Das Finalspiel zwischen Unterseen Interlaken und dem SC Lyss intressierte kaum einen. Wohl nicht mal die Einheimischen, denn die Zuschauerzahl bewegte sich im zweistelligen Bereich. Die Region Bern ist wohl noch nicht im Eishockeyfieber.

SC Lyss - EHC Arosa 5 : 2

05. September 2014, Feldschlösschencup in Wichtrach

Wie in den letzten Jahren üblich, gab es auch in der heurigen Vorbereitung den Feldschlösschencup in Wichtrach. Im Halbfinal gegen SC Lyss traf man auf ein Team, das einen ordentlichen Anhang im Schlepptau hat. Hani gmeint...... denn von Fans war bis auf wenige Personen nichts zu sehen. Dennoch gab es interessante Gespräche mit einem Seeländer. Und dann war da noch ein bekannter Basler Eishüpfer. Habs aber trotzdem geschafft mit Eishockey zu gucken.
Arosa zeigte ansatzweise gutes Eishockey. Das Spiel vom Vorabend und die Anreise in den Beinen, schlichen sich nach und nach Fehler ein. Zeitenweise stand die Verteidigung arg im Schilf, und Torwart Geissbühler durfte sein Können beweisen. Doch es wurden auch Chancen heraus gespielt. Man erkennt deutlich das sich hier alle einsetzen, und auch das Teamwork langsam ins laufen kommt. Mit 12 Spielern, den beiden Goalies und 2 Aushilfen war man im letzten Drittel mit den Kräften am Ende. Und musste dem Gegner den Sieg deutlich überlassen. Die beiden Berner begaben sich auf den Heimweg, um am Samstag ausgeruht das zweite Spiel zu verfolgen.