Nach dem EZO Cup mit den Wölfen geht es ein zweites mal in den Thurgau. Diesmal mit dem EHC Arosa und den dazu gehörenden Emotionen. Eine probemlose Anfahrt und die feine Mahlzeit deuteten auf einen gelungenen Tag hin.
Doch auch heute blieb das Glück den Bündnern verwehrt. Nach zehn Minuten wird Torwart Geissbühler mitsamt dem Puck ins Tor geschoben. Kein Mensch weiss wo der Puck ist! Nicht mal die Fans hinter dem Tor. Nur der Referee an der blauen Linie entscheidet auf Tor. Eine kleine Wutreaktion der Aroser blieb nicht aus, führte aber nicht zum Erfolg. Zumal wohl der Schock nach einer Verletzung und dem daraus folgenden Ausfall noch sitzt. Das 2 : 0 nach Wiederbeginn sitzt ebenso. Die tapferen 14 Aroser wehrten sich ihren Möglichkeiten entsprechend. Um das dritte Tor der Pikes wurde förmlich gebeten. Denn die Organisation hinten existierte nicht mehr. Das Spiel war gelaufen, und Schadensbegrenzung hiess die Devise. Den Pikes gelang noch ein Treffer, doch die Bündner Gäste suchten nach dem Ehrentor. Nach einem weiteren Ausfall war auch dies kein Thema mehr.
Auf solche Ereignisse brauchte ich vor der Heimfahrt einen Kaffee. Nun kann man nur hoffen, das die Verletztenliste nicht bei jedem Spiel wächst. Und sich die bereits verletzten rasch erholen.