Montag, 29. Dezember 2014

EHC Freiburg - Deggendorfer SC 5 : 2

28. Dezember 2014, Meisterschaft Oberliga Süd

Trotz winterlichen Verhältnissen und der daraus folgenden Dauerreinigung der Autoscheibe, traf ich ohne Verspätung bei der Eishalle ein Nach einer Mahlzeit und einem Kaffee ging es bereits in die selbige.
Die Gäste aus Niederbayern erwischten den besseren Start, und gingen mit der 1. Chance nach fünf Minuten in Führung. Der EHC fand nun endlich ins Spiel, und konnte in der 15. Minute ausgleichen. Ein Powerplay Hammer ins obere Eck war denn auch der Pausenstand. Das zweite Drittel lief keine Minute, und Deggendorf lag erneut in Führung. Erinnert mich irgendwie an Arosa. Nur das die Freiburger in Unterzahl waren, und sich erst nach dem Gegentreffer zu sortieren wussten. Nun gestaltete sich eine umkämpfte Partie, ehe Freiburg das Spiel an sich reissen konnte. Ein erneutes Überzahlspiel, und ein erneuter Gewaltschuss führte zum Ausgleich. Vier Minuten vor Drittelsende gelang den Badener noch mal zwei Tore. Eine verdiente Führung, die ihren Lauf im letzten Abschnitt vollendete. Gleich mit dem ersten Angriff landete die Scheibe im Tor der Deggendorfer. Dies bereits nach neun Sekunden. Hab ich den Vergleich mit Arosa schon erwähnt? Egal, die Gäste suchten den Anschluss, was vom Gegner mit Hand, Fuss und dem nötigen Glück verwehrt blieb. Letztlich wurde der Sieg abgeklärt und routiniert nach Hause geschaukelt.
Während die Nordkurve noch am feiern war, genoss ich rasch nen Kaffee und nen kleinen Schwatz. Auch die Heimreise verlief ohne Probleme. Ein Eishockey – Jahresabschluss wie aus dem Bilderbuch!

Sonntag, 21. Dezember 2014

EHC Frauenfeld - EHC Arosa 7 : 4

20. Dezember 2014, Meisterschaft 1. Liga

Zum Jahresabschluss führt mich meine Liebe nach Frauenfeld. Ist dann immer so die Wahl zwischen Konzert in Sursee, oder dem Eishockey und den äusserst leckeren Käseschnitten. Ob die kulinarische Delikatesse die bessere Wahl war, sei mal dahingestellt.
Zu unserer Überraschung war es Arosa, das durch Däscher nach 32 Sekunden ( ! ) in Führung geht. Sonst ist es ja immer andersrum. Nach acht Minuten erhöhte Sandro Schett gar auf 0 : 2. Die Frauenfelder wurden von den Gästen eiskalt erwischt, und sauber ausgekügelt. Das 1: 2 bereitete noch wenig Sorgen. Ebenso gelungen war das 2. Drittel. Es war erneut Sandro Schett der traf, diesmal zum 1 : 3. Frauenfeld musste nun reagieren, und tat dies mit 2 Toren. 1 : 22 Minuten nach dem Ausgleich gelang Fabian Bruderer die erneute Führung für die Schanfigger. Puh, in der Pause mal etwas frische Luft schnappen. Denn dieselbe blieb einem im letzten Drittel weg. Es klappte gar nichts mehr. Checks misslangen, Pässe kamen nicht an, und das einfache Spiel der ersten 40 Minuten schien vergessen. Innert 3 : 17 Minuten wendete das Blatt und Frauenfeld versenkte die Arosa Crew. Unter den spärlich angereisten Supporter war die Freude weg, und man schaute konsterniert dem Treiben zu. Unverständlich, wie man so ein Spiel mit einer solchen Leistung im letzten Abschnitt noch vergeigt! Und die Teams vorneweg gewinnen natürlich. Auf den obligaten Kaffee nach dem Spiel wurde verzichtet. Mir ist die Lust vergangen.

HC Saint Imier - HC Düdingen Bulls 3 : 4

#105 - 19. Dezember 2014, Meisterschaft 1. Liga

Saint Imier ist die zweitgrösste Gemeinde des Berner Jura. Die Teilautonomie der Jurassier und der andauernde Affront mit Bern füllt seit Jahren die Geschichtsbücher. Nicht minder geschichtsträchtig ist der Coach beim ansässigen Hockeyclub. Handelt es sich hierbei um keinen geringeren als Todd Elik. Unvergessen seine Genialität auf dem Eis, und seine Eskapaden abseits der Stadien. Nun schreibt der Kanadier ein neues Kapitel. In aller Ruhe und ohne grosse Gesten steht Elik an der Bande des ansässigen Eishockey Klubs. Die Bernjurassier spielen mit Leidenschaft und Kampf, und erweisen sich auf dem Eis als aufsässig. Dies bekam der Gast und Favorit aus Düdingen zu spüren. Nach sechs Minuten lagen sie in Führung, doch ab der elften Spielminute war fertig lustig. St. Imier riss sich die Partie unter den Nagel und zog mit 3 : 1 von dannen. Es dauerte bis zur Spielmitte, ehe sich Düdingen fangen konnte. In der 37. Minute konnte der Anschluss hergestellt werden, ehe kurz vor der Pause gar der Ausgleich gelang. Jean Ayer war fünf Minuten vor Ende der Partie Matchwinner für die Fribourger Gäste. 421 Zuschauer sahen eine rassige Partie mit einem glücklichen Sieger. Der Schiedsrichter liess viel laufen, was die Spieler mit Checks und harten Fights dankten. Old School as Fuck!
Wie so manche wetschweizer Halle verfügt auch die Patinoire d`Erguël über ein hohes Dach und eine grosszügige Holzausstattung. Für das kulinarische Wohl ist reichlich gesorgt. Unbedingt die Pommes Frites mit Mayonaisse probieren. Wer sich an die alte Maladiére in Neuenburg erinnern kann, weiss wovon ich spreche.

Dienstag, 16. Dezember 2014

SCL Tigers - SC Bern 1 : 4

15. Dezember 2014, CH Cup 1/4Final

Wie die Jungfrau Maria zum Kind, gelange ich zu Tickets für den CH – Cup Schlager schlechthin. Dann eben Montag Abend mal rasch ins Emmental. In der ausverkauften Ilfis Halle kocht die Stimmung weit vor dem Anspiel, und wir lassen uns ein wenig mitreissen. Zu Beginn zeigten beide Fanlager eine Papptafel-Choreo. Während die Berner ihre Tafeln und kleine Blockfahne gekonnt hochzogen, zeigten sich die Langnauer undiszipliniert. Bereits vor dem Einlaufen der Akteure flogen die ersten zerknüllten Papiere von den Rängen. Auch das Spruchband wollte beim ersten mal nicht richtig. Die Mitmachquote während des Spiels war  beidseitig in etwa gleich hoch. Im Verlauf des Spiels stieg der Lärm -pegel. Gerade wenn im Heimsektor 2/3 mitmachen, wird es enorm laut. Gegen ende des Spiels stimmten zudem die Sitzplätzer mit ein, was ein Team durchaus pushen kann.
Der Favorit aus der Haupstadt hatte zeitgleich mit dem Anpfiff die erste Torchance. Doch Langnau legte die Nervosität rasch mal ab, und kam immer besser in Fahrt. Der starke Schäfer im Bern Tor parierte während des Spiels mehrere Sololäufe der Tiger ( viermal! ). Von einem Klassenunterschied war bis dato nichts zu sehen. Im Mitteldrittel gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Im Powerplay zeigte sich dann die Abgebrühtheit des A-Teams. In der 33. und 36. Minute gelang es Gardner und Ritchie den Puck unhaltbar abzufälschen. Ein Tiger lässt nicht locker, und wird von der hungrigen Meute angetrieben. Albrecht konnte 16 Minuten vor Schluss auf 1 : 2 verkürzen.  Das Heimteam spielte nun gegen die Zeit, und gegen ein defensiv disziplinertes Bern. Zudem nahm deren Coach sein Timeout, um die Druckphase des Gegners zu unterbinden. Was ihm auch gelang. Dazu gesellte sich ein Lapsus ( nach abgelenktem Schuss ), was das 1 : 3 zur Folge hatte. Der letzte Treffer ins leere Tor war reine Kosmetik. Trotz der Niederlage durften sich die Emmentaler von ihrem Anhang feiern lassen. Denn mit einem Halbfinal Einzug war man das ganze Spiel hindurch per Du.
Nach dem Spiel liessen mein Onkel und ich erst mal die Menschenmasse durch. Schnurtracks ging es zur Garderobe, wo man ans andere Ende geleitet wurden. Nebst der Autogramme der beiden Lindemänner durfte man gar noch ein Schwatz mit den Eltern halten.  Hat ein bisschen gedauert, aber ich habe endlich meine Unterschrift. Vielen Dank für das Weihnachtsgeschenk! Wir sehen uns in Arosa.

Sonntag, 14. Dezember 2014

EHC Arosa - SC Weinfelden 1 : 2

13. November 2014, Meisterschaft 1. Liga

Innert einem Monat zum zweiten mal im Schanfigg. Diesmal gab es ein Mittagessen in Innerarosa, und Feierlichkeiten zum Jubiläum „100 Jahre Bahnstrecke Chur – Aroas. Im Programm stand ein Vorspiel, deshalb gliedere ich den Spielbericht in zwei Teile.
Lokomotive RHB - Legenden EHC Arosa
Der Abstieg aus der höchsten Spielklasse ist 28 Jahre her. Unvergessen das damalige Meisterteam, wo ein Grossteil immer noch in Arosa und dem Schanfigg zu Hause ist. So durften wir die Herren Lindemann, Neininger, Staub, Dekumbis etc. etc. auf dem Eis sehen. Herren, die immer noch gut im Schuss sind. Auch wenn ein 4 : 1 Vorsprung verspielt wurde, gewannen die Aroser schlussendlich im Penaltyschiessen. Nach dem Spiel mischten man sich unters *Fussvolk“, und es ergaben sich freudige Diskussionen sowie einige Autogramme. Vielen Dank!
EHC – SCW
Im Abendspiel war dann fertig lustig. Sowohl der EHC, wie die Thurgauer benötigen dringend Punkte. Dementsprechend grauenhaft war das Spiel. Fehler um Fehler um Fehler. Weinfelden ging nach vier Minuten bereits in Führung. Arosa rannte wie so oft ziel - und kopflos einem Rückstand hinter her. Überzahlspiele von Arosa werden nicht gerne genutzt, dennoch konnte man mit gleichzeitiger Beendigung eben eines solchen ausgleichen. Dies gelang in der 36. Minute, und der gemeine Fan schwankte da bereits zwischen verärgert und enttäuscht.
Ich geh dann mal vorzeitig in die Pause, um mir nen Snack zu holen, und mit dem Radioteam rasch nen Schwatz abhalten. Zeitgleich mit dem Pausenpfiff gibt’s eine Bankstrafe wegen falschem wechseln, und man kassiert 19 Sekunden nach Wiederanpfiff den Gegentreffer. Die Stimmung in der Kurve ist nun auf dem Tiefpunkt. Auch wenn die Mannschaft gegen Ende des Spiels anfängt Druck aufzubauen, und den Ausgleich sucht. Einmal mehr zu spät damit angefangen, und einmal mehr das Gegner Tor zu oft verfehlt.
Für die Sektion Bern war nun Zeit für die Heimreise. Ein weiteres mal haben wir einen herrlichen Tag im Schanfigg verbracht. Wäre jeweils auch schön, würde uns der ansässige Dorfklub unseren Aufenthalt etwas versüssen. Ist wohl im Momemt etwas gar viel verlangt. 

Sonntag, 7. Dezember 2014

EHC Bülach - EHC Arosa 7 : 1

6. Dezember 2014, Meisterschaft 1. Liga

Aus diversen Gründen musste ich die Tessinspiele sausen lassen. Umso mehr freue ich mich auf Bülach. Und eine halboffene Halle, um mir die Klöten abzufrieren. Mit einer Handvoll Anhängern versuchte man Stimmung zu machen, um sich etwas Wärme zu holen. Der Versuch wurde allerdings vom Gastteam im Keim erstickt. Nach 1 : 03 Spielzeit bereits der erste Gegentreffer, um zwei Minuten später nochmal eins zu erhalten. Mit einem 3 : 0 Rückstand in die Pause zu gehen, ist diese Saison nichts neues. Es passte gar nix zusammen. Zur Spielmitte und dem fünften Gegentor war das Spiel gelaufen. Zudem verletzte sich noch Topi Laurilla, so das das ganze Konzept nun auseinander fiel. Ein Konzept, das von Beginn weg nicht funktionierte. Stets ein Schritt zu spät, xmal wurde der Bülacher vor dem Tor vergessen, und die Härte in Form von Checks liess man auch zuhause. Das letzte Drittel war teilweise ansehlich. Obschon man auch in doppelter Überzahl kein Tor zustande brachte. Was man auch nicht erst im letzten Abschnitt versuchen sollte.
Nach dem Spiel war rasches zusammen packen gefragt. Der Fanclub Appenzell lud zum jährlichen Raclette Plausch. Grosses Merci nochmal an die Familie Noser für die Gastfreundschaft.