Montag, 26. Januar 2015

Kleine Verschnaufpause

Der Verfasser des Blogs vergnügt sich infolge des Winters mit Ski im Schnee. Nächster Matchbericht erfolgt mit Garantie spätestens am 15. Februar vom Spiel EHC Arosa - EHC Wetzikon.

Montag, 19. Januar 2015

EC Wil - EHC Arosa II 5 : 4

#106 - 18. Januar 2014, Meisterschaft 4. Liga

Kurz vor Ende der Regular Season komme ich doch noch zu einem Spiel von unserem 2. Team. Nur zu gut erinnere ich mich an die alte Holzbaracke, und das schweizweit beste Schnitzelbrot. Seit etwa 2 Jahre verfügt der EC Wil über eine neue und somit moderne Halle. Es handelt sich um einen imposanten Sportkomplex mit Fussballplatz, Schwimmbad und Wellnessbereich . Die Eishalle verfügt nur über Sitzplätze, ist aber ganz geschlossen. Geschlossen war auch der Bierstand, weshalb wir uns im Restaurant beim Schwimmbad verköstigten.
Hätten die Aroser vielleicht auch besser gemacht. Nach 15 Minuten lagen sie mit 2 : 0 im Hintertreffen. Doch von zurückstecken keine Spur. Mit einem 3 : 2 Rückstand ging es in die erste Pause. Kevin Schmid gelang drei Minuten nach Wiederaufnahme der Ausgleich. Die Partie gestaltete sich zunehmend ausgeglichen. Durch zwei nicht zwingende Treffer konnten die Wiler bis Spielmitte auf 5 : 3 davon ziehen. Fehlendes Wettkampfglück, und körperliche Unterlegenheit gaben den Ausschlag. Doch das letzte Drittel gehörte Arosa. Die Partie wurde nun ruppiger, nicht zuletzt auch dank dem Anschlusstor durch Kevin Schmid. Nun warfen die Schanfigger alles nach vorne. Doch der Ausgleich und ein verdienter Punktgewinn blieb dem jungen Team verwehrt. Schade, das hätte uns den Sonntag gleich noch doppelt versüsst. Hat dennoch Spass gemacht.

Samstag, 17. Januar 2015

EHC Seewen - EHC Arosa 5 : 2

17. Januar 2014, Meisterschaft 1. Liga

Nach dem 2. Saisonsieg ging es mit viel Zuversicht in die Innerschweiz. Ein kurzer Snack im Stadionrestaurant, und eine Plauderrunde mit den Seewenatics vertrieb mir die Zeit bis zum Anpfiff.
Arosa startete ungewohnt selbstbewusst, und war stets schneller am Puck als der Gastgeber. Erst recht nach zwei Minuten und dem Führungstreffer von Jan Tichy. Ein herrlicher Pass des Gegners ermöglichte Kummer vor der ersten Sirene gar das 0 : 2. Im Mitteldrittel war dann die Welt aus Seewner Sicht wieder in Ordnung. Die Schwyzer übernahmen das Zepter und drückten Arosa je länger je mehr in die eigene Hälfte. Innert 37 Sekunden war die Führung dahin, und es ging mit Gleichstand in die Pause. Ein nötiger Torhüterwechsel bei Arosa, und erneut zwei Treffer innert 79 Sekunden war dann zu viel für das Schanfigg. Das Spiel war gelaufen. Denn es passte gar nichts mehr zusammen, während Seewen auf 5 : 2 erhöhen konnte. Wie man nach einer guten Leistung nach 20 Minuten einfach aufhören kann,  ist mir ein Rätsel. Klar war Seewen in Teil eins schwach, aber das die dann im zweiten Abschnitt kommen ( müssen ), ist ja wohl klar wie Klosbrühe. Zudem spielen sie noch um einen Playoffplatz, während unsere Kaspers gegen den Abstieg taumeln. Und mit dem Ausfall von Marco Kummer zu Ende des Spiels, wird es auch nicht besser. Da müssen nun einige Jungs gehörig an die Säcke ran.
Musste ich nach dem Spiel übrigens auch. Denn es gab eine Handvoll Schnee, der vom Auto gefegt werden musste. Ab Buchrain war der Schneefall Geschichte, und ich schaukelte meinen Mazda souverän nach Hause. Wenigstens einer heute!

Sonntag, 11. Januar 2015

EHC Bern 96 - EHC Rot Blau Bern Bümpliz

10. Januar 2015, Meisterschaft SWHL C

Viele Stunden meiner Kindheit verbrachte ich im Freibad und auf der Eisbahn Ka-We-De. Die Stadt Bern hat sich noch nicht entschieden, ob Abbruch oder Umbau. Auch das einstellen des Eishockeyspiels soll wegen Lärm Immissionen eingestellt werden. Das dauert wohl noch 1 – 2 Jahre. Wer sich solchen Furz ausdenkt, gehört geohrfeigt! Denn das freie Eislaufen ist unter Familien immer noch beliebt. Nicht minder beliebt ist Eishockeyspielen, weswegen ich heute vor Ort war.
Ein Spiel Bern 96 – RBB durfte ich an diesem geschichtsträchtigen Ort schon mal erleben. Heute steht diese Affiche in der Serie C der Damenliga auf dem Plan. Bereits nach 38 Sekunden gab es die erste Überzahlchance Chance für die Bümplizerinnen. Doch ein Powerplay war auf beiden Seiten völlig inexistent. In der 19. Minute ging Bern 96 in Führung. Diese wurde stetig erhöht, da sich das Gastteam zu viele Fehler leistete. Das 2 : 0 und 3 : 0 fiel innerhalb zwei Minuten und beide mal zog die Spielerin alleine auf den Torwart. Dazu gesellten sich ein Tor in Unterzahl ( inkl. viel stochern ), sowie ein Lattenknaller. Auch wenn Checks im Frauenhockey nicht erlaubt ist, die Girls schenken sich auf dem Eis grad gar nichts. Es gab einige kleine Sticheleien und Provokationen. Und mit Bern 96 ein verdienter Sieger. Auch wenn meiner einer sich ein Sieg für die Rot Blau Ladys erhofft hat. Wird sich sicher wann mal ergeben.

Sonntag, 4. Januar 2015

EHC Wetzikon - EHC Arosa 4 : 1

3. Januar 2015, Meisterschaft 1. Liga

22 Spiele, 21 Niederlagen und 4 Punkte. Dies die Ausbeute des EHC Arosa in der Qualifikation. Dank der Punktehalbierung beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz neun Punkte. Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie. Oder auch nicht.
Zumindest war die Partie zwei Drittel ausgeglichen. Denn was die Teams boten, war beidseitig grottenschlecht. Nach einem ansehnlichen 1. Drittel, bettelte Arosa im Mitteldrittel förmlich um den Treffer. Der in der 30. Minute dann auch fiel. Fünf Minuten später konnte Thöny unter gütiger Mithilfe der Gäste auf 2 : 0 erhöhen. Die gütige Mithilfe drehte sich, und sechs Sekunden vor der Pause hiess es 2 : 1. Als Torschütze wurde Hostettler ermittelt. Eigentor im Eishockey gibt es nun mal nicht, und schon gar nicht von drei Wetziker zeitgleich – Autsch! Die Fehlerquote dominierte den letzten Abschnitt. Die Iggemürer erwiesen sich als Chancentod, während Arosa dem Schuss aufs Tor elegant mit Querpässen, Kreisen ziehen und dem fehlenden Mitspieler aus dem Weg ging. Nach dem dritten Gegentreffer ( 55:06 ) war die Luft und der Torwart raus. 6 gegen 4 Situation, und die Unfähigkeit von Wetzikon, das leere Tor zu treffen. Was dann doch noch geschafft wurde, und wir Fans uns der nonverbalen Unterhaltung mit einigen Wetziker – Tribünengäste widmen konnten. Wenn ein Sieg im Abstiegskampf Arroganz anzieht, dann kann ich ganz gut auf Siege verzichten.
Nach einer staureichen Anfahrt unter sintflutartigen Regenfällen, verlief die Rückfahrt relativ trocken und zügig. Reichte zumindest noch für den obligaten Kaffee.