Montag, 23. Februar 2015

EHC Freiburg - Blue Devils Weiden 3 : 2 n.V.

22. Februar 2015, Meisterschaft Oberliga Süd

Anstellle des Fussballklassiker BSC Young Boys – FC Basel, entscheide ich mich für einen Ausflug ins Breisgau. Schont Nerven, und beschert mir einen ruhigen Sonntag.
Der heutige Gegner stammt aus der Oberpfalz, und ist Mitglied der Metropolregion Nürnberg. Die Stadt Weiden befindet sich 35 km von der tschechischen Grenze entfernt, während die heutige Anfahrt 480 km beträgt. ( Quelle Wikipedia ). Dementsprechend in Grenzen hält sich die Zahl der Auswärtsfans. Drei Runden vor Schluss der Qualifikation stehen die Wölfe als Meister der Oberliga Süd fest. Ein grosses Fest gibt es nicht, da die Playoffs bei Null beginnen. Zudem wurde vor dem Spiel einem verstorbenen Fan gedacht, was zu Beginn auf die Stimmung drückte.
Infolge der Grippewelle und Verletzten wurde das Kader gehörig durcheinander gewirbelt. Weiden war mit 14 Mann vor Ort, was sich auch im Spiel bemerkbar machte. Zwischendurch geschah auf dem Eis wenig bis nichts. Das was aber geschah, hatte es in sich. Haluza gelang  drei Minuten vor der Pause der Führungstreffer. Brückmann erhöhte zeitgleich mit der Pausensirene auf 2 : 0. Im Mitteldrittel kontrollierte Freiburg das Spiel, vergab aber einen höheren Vorsprung. Es kam  wie es kommen muss; Weiden gelang in der 53. Minute der Anschlusstreffer. Zwei Strafen in den letzten fünf Minuten für die Badener, sowie das ersetzen des Torwarts durch einen sechsten Feldspieler der Gäste ergibt ein doppeltes Powerplay und fünf Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Da wurde leichtfertig ein Punkt verspielt. Den Zusatzpunkt gegen den Tabellenletzten sicherte sich Dennis Meyer mit einem satten Schuss und ner gehörigen Portion Wut im Bauch. Immerhin das!
Ich holte mir mit den mir Bekannten Freibuger rasch nen Kaffee, ehe es dann in die Heimat zurück ging.

Sonntag, 15. Februar 2015

Abstiegsrunde EHC Arosa

Eine beinahe auswegslose Situation präsentiert sich in Arosa für die Abstiegsrunde. Ich warte nun auf den Spielplan, und entscheide mich dann spontan für Matchbesuche. Was  die Besuche in Arosa betrifft; Es ist gut möglich, das ich noch mal hinfahre. Allerdings überlege ich mir, ob ich das Geld nicht lieber für den Dorfmarkt spare, und die Zeit für mich nutze. Die Motivation ist weg, was bei dem Verlauf der Saison, und der Aussicht auf einen Abstieg verständlich ist.
Das wir – EHC Arosa Fanclub Bern – den EHC Arosa auch nächste Saison unterstützen, ist selbstverständlich. Zu stark ist die Liebe zum Schanfigg. Ein Besuch am Fussball Grümpi ( Hitsch 54 Trophy ) und / oder dem Dorfmarkt wurde in der Agenda schon mal eingetragen.
Wir sehen uns

Rückblick Saison 2014 / 2015

EHC Arosa: Grosse Reden schwingen bringt nichts, und etwas schönreden kann man auch nicht. 30 Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache. Highlight der Saison war sicher der Sieg über Wetzikon ( dritte Runde ). Schon nur, das man grad mal mit 14 Mann am letztjährigen Coach ein Schnippchen schlägt. Und dem vorlauten Anhang den Mund zum schweigen bringt. Viel zu lachen sonst gab es nicht. Nun folgt die Abstiegsrunde, und mit 18 Punkten Rückstand bleibt der Ligaerhalt wohl ein Traum. Aber für positive Überraschungen bin ich natürlich offen.
EHC Arosa 2: Die erste Saison für das 4. Liga Team endet auf dem vorletzten Platz. Das ganze mehr so als Just for Fun gedacht, ist halt doch irgendwo ein gewisser Ehrgeiz da. Zumindest konnte man hie und da seine Duftmarke hinterlassen. Spiele vor Ort hab ich grad mal eines gesehen. Das Fanionteam geht halt vor, und dann noch mal irgendwelche Abenteuerreisen durch die Schweiz zu starten, zerrt auch an den Kräften. Zumindest auf dem laufenden bleiben, und sich via Zeitung oder Internet informieren muss sein.
EHC Rot Blau Bern Bümpliz: Ich habs grad mal auf 2 Spiele gebracht. Nur soviel; die Playoffs wurden erreicht, zu mehr reichte es nicht. Aber da lasse ich lieber die Finger von, und verweise auf die Seite der CWF, oder die offizielle Homepage.
EHC Freiburg: Mit Herzblut, Stolz und jeder Menge jungem Übermut dominieren die Wölfe die Oberliga Süd. Auf zwei Spiele habe ich es gebracht, sowie ein Vorbereitungsspiel in Romanshorn. Ob ich noch ein Playoffspiel vor Ort verfolge ist fraglich. Denn die Zuschauermasse wird da noch mal ansteigen. Und ich bin nicht so der Freund von grossen Menschenansammlungen. Gerade beim Eishockey, wo man Platz für singen, hüpfen und seine Emotionen braucht. Aber sonst gerne wieder im Breisgau anwesend.
Groundhopping: Fünf neue Stadien tönen nach wenig. Aber was ich gesehen habe, hat gepasst. Dameneishockey und eine Plauderrunde mit einem Bündner Hockeystern, Sonntagsausflug mit Arosa nach Will, wieder einmal Käsekuchen im wohl gemütlichsten Clubstübli der Schweiz ( Eglisee Nebenplatz ), die Baukunst der Eishallen in der Romandie. Ich bin nun mal ein Genussmensch. Und beim Eishockey gehört die Atmosphäre neben dem Eis dazu, wie die Senf zur Bratwurst.
Im grossen und ganzen bin ich zufrieden. Und wenn ich irgendwo noch eine mitnehmen kann, dann mal daher mit.

EHC Arosa - EHC Wetzikon 3 : 7

14. Februar 2015, Meisterschaft 1. Liga

Im letzten Spiel der Masterround ist einiges entschieden. Dennoch geht es nochmal den Berg hoch. Zumal es auf dem Hinweg eine leckere Mahlzeit bei meinem Schatz gibt.
Vor dem Spiel gab es einen kleinen Apero, so das wir mit einer Verspätung in der Eishalle auftauchten. Und da stand es bereits 1 : 0 für das Heimteam. Zu unserer Überraschung kam es noch besser. In der 10. Minute traf Bruderer Fabian nach Vorarbeit von Schett und Bruderer Yannick zum 2 : 0. Gleiche Spieler, ähnliche Szene sieben Minuten später, und Arosa führt hochverdient mit 3 : 0. Kurz vor Schluss kassiert man noch ein Gegentor, doch da war ich bereits im Stübli. Dann mal ins zweite Drittel. Und wie so oft in dieser Saison, lassen sich die Schanfigger vom Gegner in die eigene Hälfte drücken, um mit einem 3 : 4 Rückstand in die zweite Pause zu gehen. Wieso kann man nicht dort weitermachen, wo man angefangen hat? Wieso funktioniert auf einmal gar nichts mehr? Obschon man vorher abgeklärt war, um einem ebenbürtigen schwachen Gegner Paroli zu bieten. Fragen über Fragen, deren Antwort ich vielleicht lieber nicht wissen will. Stattdessen beantwortete ich in der zweiten Pause ein paar Fragen beim EHC Arosa Radio. Und im letzten Abschnitt richtete sich der Fokus auf die Stimmung im Stadion. Man musste sich schliesslich noch bei zwei ehemaligen Akteuren – die jetzt beim Gegner sind – bedanken. Auf welche Weise auch immer.........
Die Heimfahrt verlief ohne Probleme, und es blieb gar noch Zeit für ein paar Valentinstag Geschenke zu begutachten.