Anstellle des Fussballklassiker BSC Young Boys – FC Basel, entscheide ich mich für einen Ausflug ins Breisgau. Schont Nerven, und beschert mir einen ruhigen Sonntag.
Der heutige Gegner stammt aus der Oberpfalz, und ist Mitglied der Metropolregion Nürnberg. Die Stadt Weiden befindet sich 35 km von der tschechischen Grenze entfernt, während die heutige Anfahrt 480 km beträgt. ( Quelle Wikipedia ). Dementsprechend in Grenzen hält sich die Zahl der Auswärtsfans. Drei Runden vor Schluss der Qualifikation stehen die Wölfe als Meister der Oberliga Süd fest. Ein grosses Fest gibt es nicht, da die Playoffs bei Null beginnen. Zudem wurde vor dem Spiel einem verstorbenen Fan gedacht, was zu Beginn auf die Stimmung drückte.
Infolge der Grippewelle und Verletzten wurde das Kader gehörig durcheinander gewirbelt. Weiden war mit 14 Mann vor Ort, was sich auch im Spiel bemerkbar machte. Zwischendurch geschah auf dem Eis wenig bis nichts. Das was aber geschah, hatte es in sich. Haluza gelang drei Minuten vor der Pause der Führungstreffer. Brückmann erhöhte zeitgleich mit der Pausensirene auf 2 : 0. Im Mitteldrittel kontrollierte Freiburg das Spiel, vergab aber einen höheren Vorsprung. Es kam wie es kommen muss; Weiden gelang in der 53. Minute der Anschlusstreffer. Zwei Strafen in den letzten fünf Minuten für die Badener, sowie das ersetzen des Torwarts durch einen sechsten Feldspieler der Gäste ergibt ein doppeltes Powerplay und fünf Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Da wurde leichtfertig ein Punkt verspielt. Den Zusatzpunkt gegen den Tabellenletzten sicherte sich Dennis Meyer mit einem satten Schuss und ner gehörigen Portion Wut im Bauch. Immerhin das!
Ich holte mir mit den mir Bekannten Freibuger rasch nen Kaffee, ehe es dann in die Heimat zurück ging.