Sonntag, 20. September 2015
EHC Arosa - EHC Bülach
Vom einzigen Samstag Heimspiel wird es keinen Bericht geben. Dies, weil ich an einem Festival verweile. Nächster Arosa Bericht folgt vom Auswärtsspiel in Wil.
EHC Dübendorf - EHC Arosa 4 : 1
19. September 2015, Meisterschaft 1. Liga
Saisonstart in Dübendorf, und das schlimmste gleich zu Beginn. Den gegen die Zürcher setzte es in den vergangenen Spielen jeweils zweistellige Niederlagen ab. Die neu zusammen gestellte Bündner Equipe wollte davon nichts wissen, und stürzte sich kopfüber ins Abenteuer.
Und siehe da, ein 0 : 0 auf der Tafel ziert die erste Pause. Es steht eine neu formierte Equipe auf dem Eis, die bestens vorbereitet ist. Der Puck läuft, man zeigt dem Gegner die Kralle, und Checks werden ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen. Manchmal etwas kopflos, denn es gab Strafen zu Genüge. Gleich zu Beginn musste eine mehrminütige Unterzahl überstanden werden. Und dies gelang äusserst sehenswert. Was zuweilen etwas vergessen wurde, war die Defensive. Ein Doppelschlag innert 12 Sekunden war die Folge, und ein herber Dämpfer. Trotz des Time Out wollte nun nichts mehr gelingen. Es gab gar noch das 3 : 0, ehe Tichy den Ehrentreffer gelang. Zeit für Pause, und mit einem klaren Kopf in den Schlussabschnitt. Die jungen Schanffigger zeigten noch einmal, wozu sie fähig sind. Auch wenn Dübendorf das 4 : 1 gelang, steckte man nicht auf. Mit erhobenem Kopf darf man die Niederlage auf sich nehmen. Die Routine und Erfahrenheit, sowie ein wenig mehr Disziplin brachte den Zürchern den Heimsieg. Das bei beiden Teams der Torwart als bester Spieler ausgezeichnet wurde, sagt auch schon alles. Vor allem Arosa Hüter Gian Luca Hauser parierte 56 Schüsse, und rettete seine Hintermänner spektakulär vor einer Blamage. Dies teils unter erschwerten Bedingungen. Denn das stete auf die Finger hauen, und dann bei Schubsereien noch Rumgemeckere der Zürcher Stürmer ging nicht nur mir auf den Senkel. Ebenso eine Handvoll Fans, die sich neben dem Gästeblock positionieren und dann ihre Lieder singen. Grosses Kino – ihr Deppen!
Zur Beruhigung gab es im Stadionrestaurant vor der Rückfahrt einen Kaffee. Da sah dann die Welt auch wieder etwas besser aus.
Montag, 14. September 2015
VEU Feldkirch - EHC Arosa 2 : 3 n.P.
#108 - 13. September 2015, Vorbereitung
Wenn ich Sonntag meine Wohnung verlasse, muss es etwas spezielles sein. Heute gibt es eine Reise durch die halbe Schweiz, und den Länderpunkt Österreich endlich auch im Eishockey. Da es am Vorabend etwas später wurde, verzichtete ich auf eine Stadtrundfahrt, und fuhr direkt vor die Eishalle. So blieb genug Zeit, die Halle zu erkunden, und den Duft vergangener Zeiten ein zu atmen.
Die VEU Feldkirch war in den 90iger Jahren - unter dem späteren Nationaltrainer Ralph Krueger – in Österreich das Mass aller Dinge. Nebst unzähligen Meistertiteln bestritt Feldkirch 1998 gegen Dynamo Moskau den Final der European Hockey League ( heutige Champions Hockey League ). Was danach geschah erinnert ein wenig an Arosa., stand man doch vor dem finanziellen Ruin. In der Länderübergreifenden Inter National League ( 2.höchste Liga ) gehört die Lorenz Lift VEU Feldkirch zu den Spitzenteams.
Dies bekam Arosa zu spüren, zeigte aber eine reife Leistung. Nach zweifacher Führung durch Michael Loosli kassierten die Bündner jeweils den Ausgleich. Dazu wurde ein klares Tor ( Hinterstange ) nicht anerkannt. Das Zusammenspiel im Team funktioniert, und mit Gian Luca Hauser ist der ruhende Pol im Tor. Im anschliessenden Penaltyschiessen wurde er allerdings kalt geduscht. Da die Aroser das Tor nicht trafen, bleibt der Sieg im Vorarlberg. Einen Erfolg für das Schanfigg gab es trotzdem. Schliesslich konnten mehrere Keilerein auf dem Eis gewonnen werden. Man lässt sich nicht alles gefallen und ist gewillt, seinen Platz in der Liga ab kommender Woche zu verteidigen.
Infolge der langen Heimfahrt, wurde auch heute auf den Kaffee verzichtet. Zumal es den vor dem Spiel am Walensee gab. Hat ja jeder so seine Lieblingsorte.SC Jungfrau Lauterbrunnen Wengen - EHC Arosa II 9 : 8
12. September 2015, Vorbereitung
Das 2.Team des EHC Arosa bereitet sich im Berner Oberland auf die neue Saison vor. Trotz Müdigkeit und vor allem der kurzen Distanz wegen gab es anstelle Fussball im Wankdorf, Eishockey in Grindelwald.
Die jungen Aroser legten gleich los, und gingen durch die Schmidbrothers mit 2 : 0 in Führung. Wengen konnte ausgleichen, geriet erneut in Rückstand, glich aus und zog davon. Die Partie wog hin und her, und die Tore fielen wie das Laub im Herbst. Die Bündner Gäste zeigten ein starkes Mitteldrittel, konnten den 7 : 5 Rückstand aber nicht vermeiden. Wengen führte technisch die feinere Klinge, und war beim Toreschiessen effizient. Nach und nach schwanden die Kräfte beiderseits. Arosa konnte allerdings nach dem 9. Gegentreffer ( 14 Minuten vor Schluss ) nachlegen. Zum Ausgleich reichte es dennoch nicht. Die Ansätze zu feinem Eishockey sind vorhanden. Bis zum Saisonstart in 5 Wochen wird auch die Umsetzung klappen.
Bei den Berner Oberländer traf man mit Flurin Rageth auf einen alten Bekannten. Trug er doch in jungen Jahren die Farben des Schanfiggs, ehe die weite Welt lockte.
Den Kaffee nach dem Spiel sparte ich mir. 10 Stutz für die Parkgarage sind genug Gastgeschenke.
Sonntag, 13. September 2015
EHC Arosa in Grindelwald und Feldkirch
Berichte von den Spielen SC Jungfrau Wengen - EHC Arosa 2 und VEU Feldkirch - EHC Arosa folgen bis Mittwoch Abend. Meinereiner ist grad stark beschäftigt und viel unterwegs.
Sonntag, 6. September 2015
EHC Meinisberg I - EHC Rot Blau Bern Bümpliz 5 : 1
#107 - 5. September 2015, Vorbereitung
Die Tissot Arena in Biel ist nigelnagel neu, und ersetzt die in die Jahre gekommene alte und geschichtsträchtige Eishalle. Das erste Spiel fand zwischen Biel und Dornbirn statt. Hab ich infolge der sich ankündigenden Masse von Neugierigen und Eventbesucher gar nicht erst in Betracht gezogen. Na gut, dann eben unter der Woche gegen Lausanne HC. Doch halt, die Freude ist umso grösser, als ich erblicke das RBB sein erstes Vorbereitungsspiel in der neuen Halle spielen darf. Genügend Parkplätze, wenig Leute und somit kann ich in aller Ruhe die Architektur bewundern. Von aussen sieht es rund um das Stadion noch unfertig aus. Da werden wohl diverse Arbeiten noch errichtet ( Grünanlagen, Parkplätze ). Das Innere ist topmodern, und für meinen Geschmack etwas gar weitläufig. Vor den Eingängen ist allerhand Platz vorhanden. Im Erdgeschoss befinden sich Toilletten sowie der Fanshop. Die Treppe hoch, und man kommt zu den Steh – und Sitzplätze. Im Oberrang befinden sich weitere Sitzplätze, eine Weinbar sowie die VIP Logen und Medienzentrum. Beim Rundgang fanden wir zur Pause den heiss ersehnten Becher Bier. Sehr gastfreundlich die Seeländer, und man konnte gar einen Blick auf das Aussenfeld erhaschen. Ein Blick auf das gegenüberliegende Fussballstadion blieb allerdings verwehrt.
Das Spiel fand in der Haupthalle statt, und zeigte sämtliche Facetten der Bümplizer. Graber Kevin schoss das Tor zum 0 : 1 nach 50 Sekunden. Rot Blau diktierte das Spiel bis zur 30. Minute. Es kam der Ausgleich für Meinisberg, und von da an gelang nicht mehr viel. In der Verteidigung herrschte Unordnung, und auch nach vorne wollte nix gelingen. Die wenigen Tage Eistraining machten sich bemerkbar. Dank vielen Strafen konnte das Boxplay gleich in die Praxis umgesetzt werden. Zumindest dies gelang, und man feierte einen Shoot out in Unterzahl. Der Sieg für Meinisberg ging in Ordnung, und die Gäste können nach dem heutigen Test erste Eindrücke gewinnen, und weiter auf den Saisonstart hin arbeiten.
Mit dem rotblauen Anhang erfolgte eine gemütliche Fahrt zurück in den Kantonshauport, auch wenn es ( wie immer ) einen kleinen Umweg gab.
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