Sonntag, 22. November 2015

EHC Frauenfeld - EHC Arosa 5 : 2

21. November 2015, Meisterschaft 1. Liga

Frauenfeld und Käseschnitte beim Eishockey ist genauso unzertrennlich wie Pommes Frites und Ketchup. Doch erst ging es zum CD shoppen nach Olten, um dann in aller Hergottsfrühe bereits in der Eishalle einzutreffen. Blieb wenigstens genug Zeit für den Souvenirverkauf, und eben die Käseschnitte.
Arosa gelang gestern im Thurgau nicht wirklich etwas. Von Beginn stand man unter Druck, konnte aber durch Sandro Schett vor der Pause in Führung gehen. Frauenfeld feiert den Ausgleich per Shorthander, und erhöht bis zum zweiten Tee auf 4 : 2. Der Anschlusstreffer durch Brändli zum 3 : 2 weckte kurz Hoffnung, doch die Antwort des Gastgebers dauerte nicht lang. Der EHC bemühte sich im letzten Abschnitt um den Anschluss. Nach dem fünften Treffer sieben Minuten vor Schluss war die Niederlage besigelt. Obschon die Bündner den Weg weiterhin Richtung Thurgauer Tor suchten, liessen eben diese nichts mehr anbrennen. Eine reife Leistung seitens Frauenfeld. Gibt nun mal so Spiele, und dies gehört zum Lernprozess einer jungen Schanfigger Mannschaft. Am Mittwoch sind die Pikes Oberthurgau zu Gast. Nach deren Niederlage beim Tabellenletzten Will, und dem Trainerwechsel wird auch diese Aufgabe kein leichter Brocken.
Was mir gestern gefallen hat, war die Fankurve des EHC Frauenfeld. Mittlerweile stehen dort ca. 20 Jungs, die ihr  Team lautstark und das ganze Spiel hindurch unterstützten. War ja sonst lange Jahre Flaute. Würde mich freuen, und die Ostgruppe sicherlich bereichern.
Trotz – oder wegen der Niederlage verweilte ich mit ein paar Personen nach dem Spiel noch beim Kaffee. Um dann im Schneetreiben den Heimweg zu suchen, der auch gefunden wurde.

Sonntag, 15. November 2015

EHC Bülach - EHC Arosa 4 : 1

14. November 2015, Meisterschaft 1. Liga

Nach einer kurzen Fahrt ohne Stau kam man zeitig in Bülach an. Gerade recht, um den Souvenirstand her zu richten und das aufwärmen der Mannschaft zu verfolgen. Beste Sicht auf das Eis also.
Bülach erwies sich in den letzten Jahren stets als Spielstätte ohne grosse Punktgewinne. So auch heute wieder. Es war das wohl schlechteste Spiel der Bündner bis dato. Das Spiel plätscherte vor sich hin, und Arosa wurde mehr und mehr in die Statistenrolle gedrängt. Pässe kamen schlecht an und die Verteidigung wurde mehrmals ins eigene Drittel gedrängt. Nur spärlich gelangte man in die Gefahrenzone des Gegners, geschweige denn konnten spielerische Akzente gesetzt werden. So überraschte die Führung durch Bülach ( in der 15. Minute ) keineswegs. Die Tore Nr. 2 – Nr. 4 kassierten die Gäste in Unterzahl, den zwischenzeitlichen Treffer zum 1 : 3 durfte Amstutz auch als Powerplay Treffer gutschreiben. Doch die Strafenflut seitens der Aroser war erschreckend, und absolut unnötig. Nach den Siegen gegen Chur und vor allem Dübendorf scheint die Luft etwas raus. Klar, das man nicht jedes Spiel gewinnt. Schon gar nicht in der Gruppe Ostschweiz, wo auch die „kleinen“ Teams für Überraschungen sorgen können. Ich hoffe auf einen Dämpfer zur rechten Zeit. Denn am Mittwoch ist der EC Wil zu Gast. Gelegenheit für Moral tanken.
Unsereins tankte anderweitig Moral. Denn es stand der traditionelle Raclette Abend des Fanclub Appenzell auf dem Programm. Und umsorgt bei Familie Noser wurde der Abend fürstlich abgeschlossen. Danke an die Organisation und Gastgeber.

Montag, 2. November 2015

Gute Besserung Linse!

Vor einer Woche wurde im Zuge einer öffentlichen Veranstaltung der Topscorer des EHC Freiburg ( Breisgau ) Nico Linsenmaier Opfer einer Straftat. Nico wurde von einem Festbesucher niedergeschlagen und erlitt einen Schädelbasisbruch. Der Täter wurde dingfest gemacht. Die Tat hat keinen Eishockey Bezug. Was wie und warum passiert ist, ist die Arbeit der Polizei  und Staatsanwaltschaft. Der Club sichert Linsenmaier seine Hilfe zu. Im Heimspiel gegen Kaufbeuren wurde auf den Goldhelm ( Topscorer des jeweiligen Teams ) verzichtet.
Als Sympathisant der Freiburger Wölfe kann ich Nico Linsenmaier nur alles Gute wünschen, und auf eine rasche und vollständige Genesung hoffen. Sowohl im Heimspiel gegen Kaufbeuren, wie auch bei der Auswärtspartie in Bietigsheim gab es von Gegnerfans Genesungswünsche.Darf man hier auch mal erwähnen!

EV Zug II - EHC Arosa

Vom Cupspiel - Qualifikation 2016 - folgt kein Bericht. Dies, da der Schreiberling nicht anwesend sein wird. Nächster Bericht: EHC Bülach - EHC Arosa. Dann hoffentlich nicht erst Montag Abend. Scheiss Fussballspiele am heiligen Sonntag!

SC Weinfelden - EHC Arosa 2 : 5

31. Oktober 2015, Meisterschaft 1. Liga

Ohne Umweg oder grossen Stau gelangten wir zügig in den Thurgau. Bedingt durch die Mittwochspiele, ist es doch schon ein paar Jahre her seit meinem letzten Besuch. Bis auf den Gästeblock hat sich nicht viel verändert, so das ich mich rasch zurecht fand. Nebst dem Souvenirverkauf reichte es noch für eine kleine Mahlzeit, und nen Schwatz mit dem einheimischen Fanclub Mighty Grapes.
Nach dem Derbysieg müssen die Aroser etwas runterfahren. Denn mit Weinfelden treffen sie auf ein Team der unteren Tabellenhälfte. Ein Team das mit allen Mitteln kämpft und aufsässig ist. So verwundert es auch nicht, das die Führung der Gastgeber nach 10 Minuten nicht unverdient ist. Ein schlechtes erstes Drittel der Aroser. Dies änderte sich im Verlauf des Mitteldrittel, und dem Ausgleich durch Hostettler ( direkt ab Strafbank ). Jeyabalan vor, und Brändli nach der zweiten Pause vermochten die Partie zu drehen. Weinfelden gelang der Anschlusstreffer, doch drei Minuten später stellte Jeyabalan den alten Abstand wieder her. Es war nicht nur der zweite Treffer des jungen Schanfigger, sondern gar der zweite in Unterzahl. Überhaupt kam es zu zahlreichen Strafen. Dies lag nicht nur am ruppigen Spiel Weinfeldens, sondern auch am komplett überforderten Schiedsrichtergespann. Die Aroser behielten dennoch einen klaren Kopf, und errangen schlussendlich einen Arbeitssieg. Auch im Thurgau liessen sich die Aroser Gäste von zahlreich angereisten Fans feiern. Nun die Qualifikation zum Schweizer Cup 2016, und dann in der Länderspielpause mal ordentlich durchpusten.
Die drei Mann der Sektion Bern liessen sich nach dem Spiel in diverse Gespräche verwickeln. Irgendwann fanden dann auch wir den Heimweg.