Sonntag, 31. Januar 2016

EV Bomo Thun - ZSC Frauen 2 : 3 n.V.

30. Januar 2016, Playoff 1/2Final SWHL A

Samstag, und nach dem Shoppen im Plattenladen gleich direkt in die Eishalle. Auch wenn die Bratwurst frohlockt, sie ist nicht der Grund meiner Anwesenheit. Schliesslich spielen bei den Gästen vier Aroserinnen, und so richte ich und meine Begleitung den Focus auf die Mädels.
Der haushohe Favorit aus Zürich begann zögerlich und sichtlich nervös. So ging Thun nach vier Minuten in Führung. Was es für die Gäste nicht besser machte. Die 2 : 0 Führung gegen Spielhälfte zeigte deutlich, wie chaotisch das Spiel der ZSC Ladys verlief. Im letzten Abschnitt fanden sie nun schrittweise ins Spiel zurück, und erzielten in der 44 Minute den Anschluss. Es ging gar noch besser, gelang acht Minuten vor Ende der Ausgleich. Nun funktionierte es auf einmal, auch wenn es noch ein paar heikle Momente zu überstehen gab. In der Verlängerung war Thun am Drücker, scheiterte aber kläglich am leeren Tor, indem man den Puck vorbei zirkulierte. Mittels einem Abfälscher war es schliesslich Angela Frautschi, die den Sieg für das Gastteam besorgte. Umso grösser der Jubel und die Erleichterung auf dem Eis. Bereits am Sonntag kommt es zur zweiten Partie, diesmal in Oerlikon. Ich werde mich dann per Liveticker informieren.
Nach dem Spiel ging es zum Spielerausgang. Bewaffnet mit dem Aroser Jubiläumsbuch und Kugelschreiber durfte ich die noch mir fehlenden Autogramme holen. Vielen vielen Dank! Zur Feier des kehrte man auf dem Heimweg noch beim grossen gelben M ein. Musste halt die ARD Sportschau warten

Sonntag, 24. Januar 2016

EHC Rot Blau Bern Bümpliz - EHC Boll 4 : 3 n. V.

23. Januar 2016, Meisterschaft 2. Liga

Erster Besuch der Saison im Weyermannshaus. Und das wohl wichtigste Spiel der Saison. Zwei Runden vor Schluss braucht es drei Punkte gegen den Mitkonkurrenten, um die Playoffs zu erreichen. Bereits beim Warmlaufen wurde den Spielern mittels einer Choreo Mut gemacht. Um sie dann am Schluss mit Gesängen noch mal aus der Kabine zu holen. Dazwischen lag Himmel und Hölle nahe beieinander.
Zur ersten Pause stand es 2 : 0 für die Hausherren. Graber Kevin und Frey Marco sorgten für die Tore. Vor allem das zweite Tor war schön herausgespielt, und Frey wurde vor dem Tor Bilderbuchmässig durch Füllemann Ulrich bedient. Friedrich Leroy erhöhte in der 35. Minute auf 3 : 0. Rot Blau gelang es nicht, den Vorsprung in die zweite Pause zu nehmen, denn Boll gelang vier Minuten vor Schluss der Anschluss zum  3 : 1. Der befürchtete Auftrieb für die Gäste war eingetroffen, konnten sie doch 21 Sekunden nach Wiederanpfiff das 3 : 2 erzielen. In Unterzahl kassierte man dann gar noch den Ausgleich. Überhaupt war die Strafenflut etwas gar hoch. Zumindest war Boll beinahe genauso dumm, und kassierte kurz vor Schluss ebenso Strafen. Vorallem das ein Spieler wegen nachtreten einen Auschluss kassiert, habe ich noch nie erlebt. Ein aufmerksamer Zuschauer meinte nur, das bereits der Versuch bestraft werden kann. Alos wenn einer im Eishockey kickt, hat er wohl die Sportart verwechselt. Auf den Spielverlauf hatte dies keinen gorssen Einfluss. In der Verlängerung waren die Bümplizer am Drücker, und suchten die Entscheidung. Die gelang Meier Jan nach 2 : 16 Minuten, und liess den Fanblock zwecks Jubel die Stufen runter hüpfen.
Zum Abschluss der Regular Season geht es für Rot Blau mit zwei Punkten Vorsprung nach Mühleturnen, während Boll zuhause auf den Tabellenführer Münchenbuchsee trifft. Ich setze mich dann mal vor den Regio League Ticker.

Donnerstag, 14. Januar 2016

EHC Dübendorf - EHC Arosa 6 : 1

13. Januar 2015, Masterround 1. Liga

Die Masterround ist in vollem Gang, und der EHC Arosa steht noch ohne Punkte da. Zeit dies zu ändern. Zum Beispiel Mittwoch Abend in Dübendorf. Ein Mittwoch wo ich überraschend flüssig durch den Verkehr komme.
Weniger flüssig läuft das Spiel. Viele Unterbrechungen und ewige Diskussionen zeugen von einem ruppigen Match. Nebst drei Disziplinarstrafen und einer Spieldauer ( beiseitig verteilt ) fallen mit Jeyabalan und Agha zwei Spieler verletzt aus. Spielerisch sind die Bündner ebenbürtig. Zumindest bis zur Spielmitte und dem Anschluss zum 3 : 1. Zwei Gegentore innert 32 Sekunden konnte Yannick Bruderer postwendend beantworten. Der vierte Treffer von Dübendorf kurz vor der zweiten Pause war dann des guten zuviel. Im letzten Drittel erhöhten die Zürcher das Tempo. Arosa konnte nicht mehr mithalten und kassierte zwischen Spielminute 45:21 und 46:32 noch mal zwei Tore. So bleiben die Schanfigger auf ihrem Punktepolster sitzen.
Meine Wenigkeit hatte nach dem sechsten Treffer genug, und gesellte sich zum Bierstand. Nun ging die Post erst richtig ab. Klassentreffen von alten FCZ Fans mit Berner und Luzerner Gästen. Dazu noch zwei Breisgauer Icehopper, wo man sich schon während der Partie unterhielt. Schnell war das Spiel vergessen und man genehmigte sich vor der Heimreise einen Schlummerdrunk. Am Wochenende feiern kann jeder – Hoch die Tassen