Mit einem 5 : 1 Sieg im Tessin holen sich die Zürcher Ladys den Meisterpokal
Herzliche Gratulation aus Bern. Natürlich dem ganzen Team, insbesondere den Aroserinnen Monika, Isabel und Nina Waidacher, sowie Livia Altmann.
Ich notier mir die Spiele in Neuenburg und Thun für nächste Saison ;-)
Montag, 29. Februar 2016
Sonntag, 28. Februar 2016
ZSC Lions Frauen - Ladies Team Lugano 2 : 1
27. Februar 2016, Playoffs SWHL A
Auch dieses Jahr stehen sich die beiden Topteams der Swiss Woman Hockey League A im Final gegenüber. Nach je einem Sieg präsentiert sich die Best of Five Serie ausgeglichen. Da bietet sich mir doch gleich die Gelegenheit, mein ½Tages Abo einzuweihen. Unbeschwerte Zugreise, und ein Hauch Nostalgie auf der Kunsteisbahn Oerlikon. Ein Umweg zur offenen Rennbahn erwies sich als Fehlläufer. Dank verschlossenen Türen und Gittern wurde mir eine Besichtigung verwehrt. Dann halt direkt zum Spiel. Die Zürcherinnen begannen druckvoll, und nutzten nach fünf Minuten das erste Powerplay. Christine Hüni verwertete das Zuspiel von Angela Taylor gekonnt. Doch Lugano kam nun besser ins Spiel, und konnte in der 11. Minute durch Anja Stiefel ausgleichen. Auch hier notiere ich ein Powerplay. Überhaupt gab es einige Strafen wie Stockschlag oder Beinstellen. Ebenso übertriebene Härte, was ich beim Frauenhockey eher selten sehe. Nun gut, Playoffs halt. Schliesslich wollen beide Teams den Meistertitel. Es sah zwar ende ersten Drittel nicht danach aus, Doch das Heimteam tat mehr dafür. Vor allem im zweiten Teil, wo die Tessinerinnen zeitweise kaum aus der Verteidigung raus kamen. Ach ja, auch das 2 : 1 in der 22. Minute war übrigens Überzahl. Und mein Arosaherz hüpfte freudig mit. Denn Isabel Waidacher durfte sich den Treffer notieren. Die Lugano Frauen machten sich mit den Strafen das Leben selber schwer. Und fanden im letzten Drittel kein Rezept, um ihr Überzahlspiel gegen diszipliniert und defensiv spielende Lions Frauen durch zu bringen. Ein durchaus verdienter Erfolg, wo mit einem weiteren Sieg die Krönung bringen könnte.
Meinereiner traf auch hier auf bekannte Personen. Danke noch mal für das anbieten als Chauffeur. Aber der Bahnhof Oerlikon wurde zu Fuss ohne Probleme gefunden.
Nach der Rückfahrt ging es rasch in die Stammkneipe, ehe man nach Hause wackelte.
Montag, 22. Februar 2016
EHC Freiburg - Star Bulls Rosenheim 2 : 5
21. Februar 2016, Meisterschaft DEL 2
Mit den Starbulls Rosenheim gastiert heute ein traditioneller und äusserst geschichtsträchtiger Verein in der Franz Siegel Halle. Anfänge datieren aus dem Jahr 1928, ehe 1961 eine Eishalle erstellt wurde. Bereits 1978 wurde Insolvenz gemeldet, und es folgte eine erste Umbenennung des Klubnamen. Mit drei Meistertiteln und beinahe ebensolchen Konkursen, sowie einer Klubauflösung resp. Neugründung haben die Oberbayern sämtliche Stufen der deutschen Eishockeyliga durchlebt. Im Jahre 2000 erfolgte ein Neubeginn in der Bayernliga, um dann in 2010 in die DEL 2 ( ehemals 2. Bundesliga ) auf zusteigen. Dort verweilt die SRB nun ne Weile, und liegt zurzeit auf Platz 8.
Die Distanz zum vorletzten EHC Freiburg macht sich nicht nur zu Beginn des Spiels bemerkbar. Nach fünf Minuten führten die Gäste mit 0 : 2 Freiburg fand nie richtig ins Spiel, auch wenn sie in der 11. Minute auf 1 : 3 verkürzen konnten. Dem 0 : 3 ging ein umstrittener Elfmeter voraus. Überhaupt fällte das Schiedsrichter Gespann komische Entscheide. Nur müssen sich die Breisgauer auch selber an der Nase nehmen. Tauchten sie doch selten vor dem Gegnertor auf. Und wenn, dann zu kompliziert. Abschnitt Zwei bot allerdings ansehnliches Hockey. Mit viel Kampf und Körpereinsatz wurden die Gäste herausgefordert. David Vrabata konnte im Powerplay eine Minute vor Drittelende auf 2 : 3 verkürzen. Was auf spannende letzte 20 Minuten hoffen liess. Die Hoffnung war von kurzer Dauer. Rosenheim gelang in der 43. Minute der vierte Treffer. Von da weg war die Puste aus. Auch wenn sich Freiburg gegen Ende des Spiels nochmal aufbäumte. Und im Powerplay ohne Torwart den fünften Treffer kassierte. Somit bleiben die Bayern das einzige Team, wo gegen die Badner Wölfe diese Saison alle Punkte holten.
Ich selber verliess die Halle kurz vor der Sirene, und ging rasch für nen Schwatz zum Kiosk hoch. Freundschaften pflegen, und wohl in den Playout Spielen noch mal hinfahren.
Saisonende EHC Arosa
Nach einer erfreulichen Hinrunde und einer wenig erfolgreichen Rückrunde, wurde die Masterround auf dem 6. Platz beendet. Das Playoff Viertelfinal gegen EHC Chur frohlockte, und schlussendlich waren dier erstarkten Städter dann doch eine Nummer zu gross. Zumal zwei gute Spiele ohne Sieg in einer Best of Five Serie nicht reichen.
Das erreichen der Playoffs mag für uns Aroser Balsam auf die Wunden gewesen sein. Vielleicht wurde nach dem goldenen Herbst auch zuviel erwartet. Sind die Jungs doch ziemlich jung und unerfahren. Dazu die Querelen mit dem Trainerwechsel, sowie eine Niederlagenserie, die auf das Gemüt schlägt.
Lassen wir die Leute im und rund um den EHC Arosa in Ruhe arbeiten. Und auch ohne Eishockey ist Arosa immer eine Reise wert.
My Home is my Castle!
Mittwoch, 10. Februar 2016
EHC Chur - EHC Arosa
Aus zeitlichen und logistischen Gründen ist mir ein Besuch der Plaoyffserie EHC Chur - EHC Arosa nicht möglich.
Nächster Spielbesuch / Bericht folgt aus Freiburg i.B.
Nächster Spielbesuch / Bericht folgt aus Freiburg i.B.
Sonntag, 7. Februar 2016
Playoffs & Trainerposse
...oder aufgewärmt schmeckt nur Gulasch
Nach einer misslungenen oberen Masterround, wurde der Heimvorteil verschenkt. Was vor allem zu reden gibt, ist der Trainerwechsel. Infolge einer Niederlagenserie und der enttäuschenden Heimpleite im Derby musste Habisreutinger seine Spind räumen. Ich bin nicht gerade glücklich darüber. Schliesslich war es Cello, der unser Team letzte Saison aus der Scheisse ritt. Der mithalf, etwas auf zu bauen, und mit Stolz die Farben seines Vereins und seiner Heimat nach aussen trug. Ich kann nicht urteilen was in der Garderobe und innerhalb des Teams alles lief. Ob ihm die Spieler effektiv auf der Nase rumtanzten. Ob Habisreutinger wirklich zu intensiv und kräfteraubend trainieren liess. Fakt ist; Mit Herbert Schädler steht ab der neuen Saison ein alter Bekannter im Schanfigg an der Bande. Ich bin kein grosser Fan von ehemalige Bekannte erneut im Team zu engagieren. Die Gefahr ist gross, ins alte Fahrwasser zu fallen, und sich an die „guten alten Zeiten“ zu orientieren. Schädler`s Fachwissen, Kompetenz und auch seine gute Juniorenarbeit ist unbestritten. Man hätte Ihn seinerzeit schon gar nie ziehen lassen dürfen! Nun gut, sei es wie es ist. Wir Fans können kaum Einfluss darauf nehmen. Und jetzt schmollen und die Spiele auslassen wegen so was ist Pipikram. Wer weiss, Herbie Schädler könnte gar das Puzzleteil zum Erfolg, und dem Aufstieg in die Nationalliga sein. Und Churfans; Hört auf zu flennen! Ehemalige und fremdfinanzierte Spieler der blauen empfängt man mit offenen Armen. Um dann bei jeder Gelegenheit ständig zu heulen und über die Bergler her zu ziehen.
Nebst der obersten Amateurliga befinden sich vier heimische Ladys und deren ZSC Frauen im Final gegen HC Lugano. Gespielt wird in Oerlikon, und ein Besuch ist nicht ausgeschlossen.
Die Saison bereits beendet hat Rot Blau Bern Bümpliz. Der souveräne Leader aus Münchenbuchsee machte kurzen Prozess. Zumindest konnte der Ligaerhalt erreicht werden. Und sollte gewissen Herren im und rund ums Weyermannshaus die Augen geöffnet haben. Zustände wie im alten Arosa nach der Aera GHM.
Donnerstag, 4. Februar 2016
EHC Wetzikon - EHC Arosa 3 : 1
3. Februar 2016, Masterround 1. Liga
Ein Besuch im Zürcher Oberland ist in der Saison jeweils Pflicht. Verzichten könnte ich ja auf gewisse Kommentare und Spott der Iggemürer, nicht aber auf das Stangenbrot. Käse vom Trikot gekratzt, und die Hände gewaschen geht es in den Fanblock.
Nach 1:22 Minute erzielt Luca Knutti der Führungstreffer für die Gäste. Der Ausgleich in der siebten Minute stellt das Spiel dann auf den Kopf. Es waren beide Teams ebenbürtig und schlecht. Nur Arosa noch schlechter. 30 Sekunden vor der Pause kassiert Arosa das zweite Tor. Der Klasiker diese Saison schlechthin. Die Bündner bemühten sich im zweiten Drittel, fielen aber vorwiegend durch Einzelleistungen auf. Ein Verteidiger spielt den Puck nach vorne, ein Stürmer probiert ihn dort zu behalten, und der Rest dümpelt irgendwo auf dem Gletscher rum. Sinnbildlich das ganze wenige Sekunden vor Schluss. Anstatt den Puck in der Defense zu halten wird er unmotiviert nach vorne gehauen. Somit Icing und Bully, was zum dritten Gegentreffer führt. Und ich mir mal kräftig die Haare raufe. Dazu schwatzt der Schiedsrichter Nidal Agha noch einen Stockendstich und Spielausschluss auf. Das nachtreten des Ersatztorwartes gegen Agha hat man dann grosszügig übersehen. Einen bestraften ( wegen nichts ) noch verhöhnen – grosses Kino du Bubi!
Im letzten Abschnitt war die Luft raus, und das Spiel plätscherte vor sich hin. Somit ist Rang vier und der Heimvorteil für die Schanfigger weg. Das letzte Spiel in Frauenfeld erspare ich mir. Es frohlockt der Fussball im Wankdorf
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