14. Dezember 2016, Qualifikation Schweizer Hockeycup
Nach dem Sieg im Rheintal benötigt Arosa noch zwei Siege für die Teilnahme am Schweizer Eishockey Cup 2017. Infolge der Irrfahrt beim Dübendorfspiel, entschloss ich mich für eine Zugfahrt. Mit reichlich Proviant und Lesestoff ausgerüstet, überstanden Markus und ich die eineinhalb Stunden locker. 30 Minuten vor Anpfiff in der Halle genügt für Zaunfahne hängen und Fonduebrot.
So schön die Zugfahrt auch war, die Leistung des EHC kann ich nicht schönreden. Nach zwei Minuten kassierte man bereits den ersten Treffer. Steiner konnte nach neun Minuten augleichen, doch das zweite Gegentor fiel postwendend. Hostettler vermochte vor der Pause immerhin zu egalisieren. Nach der Pause nahm das Unheil seinen Lauf. Die Bündner waren ein einziger Hühnerhaufen. Man wurde ein ums andere mal überlaufen, der Gegner vor dem Tor vergessen gegangen, und von nicht vorhandenen Checks brauche ich gar nicht zu schreiben. 13 Minuten vor Schluss stand es 9 : 3 für die Zürcher Oberländer. Während ich überlegte einen früheren Zug zu nehmen, gelangen den Schanfiggern zwei Tore innert einer Minute. Ein kurzes Aufbäumen, und Wetzikon greift zum Time Out. Die Schmähgesänge gegen unseren ehemaligen Couch war das bleiben bis zum bitteren Ende schon beinahe wert. So von wegen Time Out nehmen und agieren - hihih. Das die Iggemürer das Ding ohne grossen Aufwand nach Hause schaukelten, überraschte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr. Die Natipause und das Testspiel gegen HC Ambri Piotta kommen für unsere Jungs anscheinend im richtigen Momemt.
Ziemlich enttäuscht verliessen wir die Halle und marschierten zum Bahnhof. Dank den hervorragenden Zugverbindungen, waren wir rasch an der Wärme. Wird in Zukunft öfters Zugfahrten geben. Zumindest was die unter der Woche Spiele betrifft. Man ist doch gleich entspannter, und kann die Zeit für sinnvolle Sachen nutzen. Zum Beispiel warme Panninis essen und Bier trinken - Mahlzeit!
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