Montag, 27. November 2017

EHC Freiburg - ESV Kaufbeuren 3 : 5


26. November 2017, Meisterschaft DEL 2

Da ist man der Meinung, sämtliche Gegner in der zweiten Liga gesehen zu haben. Um dann beim seine Liste ergänzen zu merken, dass doch noch einiges fehlt. Kaufbeuren liegt am nordöstlichen Rand des bayrischen Allgäu. Im zweiten Weltkrieg beherbergte die Stadt eine Munitionsfabrik, sowie ein Aussenlager des KZ Dachau. Nach dem Krieg wurde Kaufbeuren von den Amerikanern eingenommen, blieb während des Kriegs aber weitgehend verschont. Der Eissportverein wurde 1926 gegründet, und wenige Jahre später aufgelöst. 1964 erfolgte eine Neugründung. Als 1994 die DEL entstand, war der ESV als Ur Mitglied dabei. Und ging wie einige andere deutsche Klubs ebenso Pleite. Seit der Saison 2009 / 10 spielen die Bayern in der zweithöchsten Spielklasse, und gastieren heute in der Franz Siegel Halle. Mitgereist ist eine staatliche Anzahl Fans, was nicht nur der kurzen Anreise zu schulden ist.
Es war eines dieser Spiele, wo das Momentum kippen kann. So stand es nach 20 Minuten 0 : 0. Kurz vor der Pause wehrte Freiburg Keeper Hanuljak einen Penalty ab. Aber da war Meinereiner bereits am Bierstand. Nicht das erste mal, das noch was läuft. Und ich es ja eigentlich wissen müsste. Doch auch nach der Pause lief noch einiges. In der 22. Minute schoss Kellerer die Gäste in Führung. In Unterzahl schnappte sich Mancari fünf Minuten später die Scheibe, und bediente Kumpel Babka vorzüglich. Im letzten Drittel war es erneut Manacari, der sich in Szene setzte. Diesmal zerlegte er mit Radek Duda die Kaufbeurer Verteidigung innert 10 Sekunden. Der Grossteil der 1822 Zuschauer hüpfte und klatschte, während sich die Breisgauer als Sieger wähnten. Doch das Awayteam drängte auf den Anschluss, was auch gelang. Mehr noch, sechs Minuten vor Schluss erzielten sie die Führung. Freiburg vermochte zwar zu reagieren, aber eher zögerlich, und etwas gar spät. So gab es noch einen Treffer ins leere Tor, und für mich nach dem Spiel einen Kaffee am Kiosk.
Die Heimfahrt verlief gesittet. Einzig die Polizei mit Blaulicht auf dem Pannenstreifen und zwei PW mit Schweizer Kennzeichen brachten mich zum lachen. War wohl ein teurer Sonntag für die beiden - Hihi

EHC Wetzikon - EHC Arosa 6 : 3


25. November 2017, Meisterschaft 1. Liga 

Samstag, frühe Anspielzeit, eine ordentlich gefüllte Eishalle und Fonduebrot. Genügend Gründe, um hin zu fahren. Infolge diverser Staupunkte, gab es für mich eine Zugfahrt. Was zu einem sonderlichen Bild auf der Rückreise führt. Stehe ich doch im Zürcher Hauptbahnhof mit Hockeytrikot inmitten von gestylten Partygängern. Was mir aber herzlich egal war.
Das erste Drittel gehörte spielerisch Arosa. Bereits nach fünf Minuten gelang Hollinger der Treffer zum 0 : 1. Wetzikon konnte vor der Pause ausgleichen. Was nicht überraschend kam, da sich die Gäste mehr und mehr zurück drängen liessen. Im Mitteldrittel kam kaum ein Schuss auf des Gegners Tor. Die Zürcher Oberländer konnten schalten und walten wie sie wollten. Und führten zur Pause mit 3 : 1. Während die Gäste aus dem Schanfigg eine doppelte Überzahl überstehen, kassiert man doch noch einen Shorthander. Was einen beim Stand von 5 : 1 auch nicht mehr gross juckt. Irgendwie lief die Hinrunde wohl zu einfach für das junge Team. Man sollte eben auch mal in Checks reingehen, und nicht ständig über etwelche Schiedsrichterentscheidungen lamentieren. Ach ja, Anschlusstore zum Endresultat gab es noch durch Gruber und Pfranger. Aber drei Minuten vor Ende mit Eishockey anfangen ist definitiv zu spät!
Nach einer unterhaltsamen Rückreise gönnte ich mir einen Schlummerdrunk im Stammlokal. Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Samstag, 25. November 2017

Eishockey in Wetzikon & Freiburg

Die Berichterstattung von den Spielem EHC Wetzikon - EHC Arosa, und EHC Freiburg - ESV Kaufbeuren erfolgt am spöten Montag Abend. Dies aus zeitlichen Gründen.

Montag, 20. November 2017

EHC Rot Blau Bern Bümpliz - SC Bönigen 1 : 7

18. November 2017, Meisterschaft 2. Liga

Zu Besuch Freunden, so das Motto des Wochenendes. Infolge des Fussballschlagers Young Boys – FC Zürich reist eine Handvoll Zürcher ( Bad Ragazer, Walliser und Luzerner…. ) bereits Samstag in die Bundesstadt. Nach einer Altstadt Tour, sowie dem Genuss zahlreicher Kaltschalen folgte im Weyermannshaus das Abendprogramm. Für mich das 1. Spiel der Saison, für einige gar ein neuer Ground.

Die Verspätung beim Abendessen, bescherte das verpassen von gut 10 Spielminuten. Und der Führung von Bönigen. Bis zur Drittelspause fielen zwei weitere Tore für die Oberländer. Schiedsrichterleistung hin oder her, Bönigen war dem Gastgeber in allen Belangen überlegen. Die Führung wurde kontinuierlich ausgebaut, während Rot Blau beim Stand von 0 : 6 durch Marco Frei zum Ehrentreffer kam. Bedingt durch den Spielverlauf, widmete man sich diversen Gesprächen. Waren doch paar Nasen dabei, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. So war das Spiel schnell mal vergessen, und es ging zurück in die Stadt. Für mich war dann schnell mal Feierabend, wollte man den folgenden Tag auch noch irgendwie überstehen. 
Nach dem Mittagsmahl ging es gemeinsam zum Wankdorf, wo sich dann die Wege trennten. War ein spassiges Wochenende – Danke terschaft 2. Liga

Sonntag, 5. November 2017

EHC Uzwil - EHC Arosa 9 : 1


04. November 2017, Meisterschaft 1. Liga

Das erste Spiel auswärts musste ich sein lassen. Das zweite Gastspiel in der Uzehalle nehmen wir mit. Es ist die zweite 1. Liga Saison der St. Galler nach dessen Wiederaufstieg. Man schlägt sich etwas besser, ist dennoch auf Punkte angewiesen. Ungeachtet dessen nehmen die Gäste das Spiel auf die leichte Schulter. Nach elf Minuten kassiert man das 1 : 0, nach dem Anschlusstreffer in der 17. Minute im Gegenzug das 3 : 1. Der moralische Torwartwechsel bringt genau nichts. Wie auch, wenn man die Uzwiler schalten und walten lässt. Irgendwie bezeichnend, das jeder Schuss im Tor landet. Und irgendwie bezeichnend, das der Tabellenführer in zwei Powerplays drei Shorthander kassiert. Ein Geschäftsführer, der Mitte des 2. Drittel per Stechschritt gen Spielerbank marschiert, sowie äusserst treue Fans, die in der zweiten Pause die Halle verlassen. Und ja, das ist ernst gemeint! Kein sich aufbäumen, keine Gegenwehr, und kein Stolz, für das Schanfigg. Fährt nach Hause und schämt Euch! Das im letzten Abschnitt nichts mehr läuft, liegt nicht an eurem Spiel. Das ist schon lange gelaufen, und zwar komplett an Euch vorbei.
Bei Schnitzelbrot und Kaffee liess man den Frust ein wenig sacken. Und verabschiedete die beiden Freiburger Freunde, ehe man den Heimweg antrat. Um dann zu einer christlichen Zeit dennoch in Bern an zu kommen. Ein Hoch auf die Vorabendspiele – Niederlage hin oder her.