10. Februar 2018, Meisterschaft 1. Liga
Bewaffnet mit Reiseproviant, Röteli und der Zeitung unter dem Arm ging es in aller Frühe auf den Zug. Ein Zug überfüllt mit Militär und Skitouristen, wo Markus und ich dennoch einen Platz fanden. Dank einer Verspätung der RHB wurde das Mittagessen ein wenig nach hinten geschoben. Hat im Hotel Ramoz in Litzirüti aber wie immer sehr gut geschmeckt. Da in Arosa nebst den Einheimischen eine Handvoll „Kumpels der alten Garde“ ihre Aufwartung machten, wähnte man sich bis zu Spielbeginn in bester Gesellschaft.
Beim heutigen Spiel handelte es sich um das letzte Spiel der Qualifikation. Die Karten sind verteilt, was man auch der Partie anmerkte. Die Mannschaften taten sich nicht gross weh. Mag auch daran gelegen haben, das der EC Wil nicht den Hauch einer Chance hatte. Die Hausherren liessen nichts anbrennen, und führten zur Spielhälfte mit 3 : 0. Mag jetzt nicht gross was hergeben, da man diese Saison zu oft einen Vorsprung verspielt hat. Doch heute und hier setzte Gianrico Cola mit dem 4 : 0 in der 43. Minute die Vorentscheidung. Nebst Yannick Bruderer mit zwei Tore und ein Assist, war Cola mit zwei Toren und zwei Assist die herausragende Figur. Und wurde zurecht zum Best Player gewählt. Was mir auffiel war, das die Chancen heute entschlossen und klar in Tore umgemünzt worden. Auch wenn der Gast aus St. Gallen wie gesagt kein Gradmesser war. Wichtig wird der Playoffstart am Dienstag gegen den HC Prättigau Grüsch werden. Zumal man Heimvorteil hat.
Wir Berner genossen indessen einen prächtigen Tag in der tief verschneiten Bergwelt, und sanken nach Mitternacht glücklich in die heimischen Betten. Dies zu einer Zeit, wo einige Leute in Fahrt kommen, und die Puppen tanzen lassen. Aber wir sind Gentleman genug, und hüllen uns in den Mantel des Schweigens.
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