4. Februar 2018, Meisterschaft DEL 2
Da die Gäste mit dem Sonderzug nach Baden reisten, wurde das Spiel auf den Nachmittag verlegt. Was mir entgegen kommt, bin ich doch an einem Sonntag Abend dann auch mal zuhause.
Bietigheim – Bissingen, ein Gegner der den Breisgauer liegt. Holte man diese Saison doch zwei Siege in drei Spielen. Was heute nicht klappte, allerdings nur bedingt an den Wölfen lag. Bietigheim stellte hinten zu, und hatte vorallem zu Beginn mehr vom Spiel. So verwunderte die 2 : 0 Führung nach acht Minuten kaum. Jakub Babka vermochte in der neunten Minute den Anschluss zum 1 : 2 her zu richten. Ein Resultat das bis zur 49. Minute stehen blieb. Was nicht heissen will, das es ein langweiliges Spiel war. Freiburg hielt das Tempo von Bietigheim mit und liess sie kaum zum Zuge kommen. Andererseits resultierten eben so wenig Chancen vor dem Tor der Schwaben. In der 50. Minute brach Radek Duda den Bann. Bei angezeigter Strafe gegen die Gäste servierte ein Gegenspieler Duda den Puck auf die Schaufel. Aus Sicht der Schiedsrichter ( und nicht nur deren ) hatte der Steelers Spieler den Puck nicht unter Kontrolle. Was Schlussendlich auch keine Rolle mehr spielte, da René Schoofs acht Minuten vor Schluss den Siegtreffer für Grün Weiss erzielte. Das Tor dem Keeper Wölfl an zu lasten erachte ich als unfair. ihm war schlichtweg die Sicht verdeckt. Ich regte mich mehr über die Strafzeit von Brückmann drei Minuten vor Schluss auf. Nahm dies den Wölfen doch die Gelegenheit, den Tormann raus zu nehmen. Auch wenn Duda noch eine Riesenchance nach einem Bully hatte. Aber da war die Zeit schon beinahe durch. Gut gespielt, dennoch verloren. Gegen den Spitzenreiter darf man das.
Nach dem Kaffee am Kiosk, begegnete ich auf dem Weg zum Auto massenhaft Polizisten. Entweder war da noch was los, oder Dein Freund und Helfer hatte alle Hände voll zu tun, um 600 feiernde Bietigheimer in ihren Zug zu verfrachten. Andere Länder, andere Sitten.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen