24. - 26. Juni 2022
Das letzte Statdtfest in Bern fand 2016 statt. Ich habe keine Ahnung wo ich da war, aber am Fest wohl kaum. Was diesmal nicht der Fall ist, und ich mit meiner Begleitung den ganzen Sasmtag Abend unterwegs war. Und anscheinend nicht nur wir, sondern ganz Bern. Zeitweise war beim Waisnehausplatz und auch beim Zytglogge kein durchkommen. Wenn nicht Sommer wäre, hätte ich gesagt wir sind am Zibelemärit. Also natürlich vor Corona.
Bevor ich über den Abend erzähle, erst mal zwei Sachen die mir auffielen. Ziemlich lange Wartezeiten bei den Essständen. Was daran lag, das a) vieles frisch zubereitet wurde und b) wohl einige ungeübte aushalfen / aushelfen mussten. Ist rein mein Eindruck, und ich weiss auch was für eine Arbeit hinter dem ganzen steckt. Dazu kommt natürlich die Masse von Leuten. Vielleicht wäre es schlau, wenn man beim nächsten mal eine Handvoll Stände nur für die Geschirrrückgabe ( Pfandgebühr ) aufstellt. Ist dann halt wieder eine Platzfrage. Oder man macht ne Kasse mit Verzehrkarten. Ist dann halt wieder das Problem, das es sich beim nachhause gehen eine Schlange bildet, da alle gleichzeitig nach Hause wollen. Was enorm hoch war gestern, war das immense Sicherheitsaufgebot. Nebst der Polizei waren noch zwei weitere Sicherheitsdienste vor Ort. Die Innnenstadt war mit Betonklötzen abgesperrt, ein warum auch immer mit dem Auto reinfahren chancenlos. Dafür irgendwelche Fahrrad Deppen, die Ihr Rad durch die Menge schieben. Oder beim durch die Polizei auffordern zum ab - steigen noch nen dicken Hals machen. Kopf meets Tischplatte.
Über die ganze Stadt verteilt waren fünf Bühnen mit musikalischer Unterhaltung für Alt und Jung. Freitag z.Bsp. Tomazobi und Open Season. Sonntag Span, Oesch die dritten und Francine Jordi. Wir hatten Samstag blöderweise ein ganz schlechtes Zeitmanagement. Bei Halunke hab ich kurz rein - gehört, und bin dann auf gute alte Bekannte gestossen. Oli Kehrli haben wir verpasst, Black Sea Dahu war nicht unser Geschmack, Bubi Eifach die letzten zwei Songs gehört, und die Feuershow war schlecht vorbereitet und man verliess den Ort frühzeitig.
KT Gorique auf dem Waisenhausplatz liess ich mir aber nicht entgehen. Zu Beginn mussten wir erst mal einen Platz mit Sicht auf die Bühne finden, war es aber wert. Die Walliser Rapperin mit ivorischen und italienischen Wurzeln sorgte mit Hüpf – und Tanzeinlagen auf der Bühne für gute Laune. Grosses Kino einer grossen Frau, die nebst Auszeichnungen für Ihre Gesangskunst auch als Schauspielerin geehrt wurde. Und bildete für mich einen gelungenen Abschluss.
Begeistert vom Fest ging es rundum zufrieden nach Hause. Um nach dem sonntäglichen Aareschwumm noch mal kurz über den Bundesplatz zu schlendern. Und sich eine kleine Mahlzeit gegönnt - Hossa