Samstag, 7. Januar 2023

Meh Suff Winterfest

Dynamo Zürich,  6. Januar 2023

Mit einem Konzert als Weihnachtsgeschenk kann man nicht viel falsch machen. Erst recht nicht, wenn man mit einer wundervollen und mir sehr nahe stehenden Person hinfahren darf. Vielen vielen Dank nochmal!
Stress – und staufrei trafen wir überpünktlich in Zürich ein. Bekannte begrüssen, Bierchen holen und sich der Musik hingeben. Des passt scho.
Die Schweizer Jungspunde von Honor eröffneten den Abend mit simplem Thrashmetal. Ebenfalls einheimisch sind Causam. Atmosphärischer Blackmetal. Musikalisch einwandfrei gespielt, und für Liebhaber des Genre zu empfehlen. Mir persönlich traf es weniger mein Geschmack. Dafür wurde ich von Dark Fortess überrascht. Kann ich mir jetzt auch nicht erklären, warum die Band die ganzen Jahre an mir vorbei ging. Was man dafür nicht verpassen kann, sind die legendären Vader. Seit Jahren stets präsent. Und live ein Panzer wie eh und je. Starker Auftritt, obschon ich da kurz eine Pause einlegen musste. WSas kleines essen und ab zu Sodom. Langer Soundcheck, viel Geplapper auf der Bühne. Tom Angelripper und Co schienen gut gelaunt. Gute Laune machte auch die Setlist. Old Scool bis und mit Taping the Veint. Wachturm gezockt, Bombenhagel mit Hymne, Blasphemer für Fans der ersten Stunde usw. usf. Bei vollem Haus und zu später Stunde blieb kein Stein auf dem anderen.
Ein durchwegs schöner Abend neigte sich dem Ende zu. Und bis unsereins zu Hause war, hätte man schon beinahe frühstücken können. Was mann dann zwecks Schlaf auf Mittag verschiebte – Mahlzeit  

Sonntag, 1. Januar 2023

Headbangersball im Graffitti Bern

31. Dezember 2022

Nach dem ich das Jahr 2021 zuhause ausklingen liess, war dieses Jahr Party angesagt. Und nichts liegt näher, als ein fünf minütiger Fussmarsch ins Graffitti. Sechs Bands für laue 25 Franken gönne ich mir. Dazu nette Personen treffen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.
Miscreance aus Venedig / Italien eröffneten den Abend mit Thrash - Deathmetal. Eher progressiv und technisch. Mit ordentlichem Deatheinschlag ( die Band um Chuck Schuldiner ).Gelungener Einstieg. Screams of Suffering aus dem heimischen Lugano entzückten mit Symphonic Black Metal. Während die Sängerin mit opernhafte Arien bezaubert, schreit, krächzt und grunzt sich der Sänger die Seele vom Leib. Dazu wälzt er sich am Boden, lässt sich in die Knie fallen oder stampft mit Zornesblick durchs Publikum. Grosses Kino, und dankbare Musiker, die sich beim CD Kauf per Handschlag vor Dir verbeugen. Bei Calarock und ihrem Piratenmetal ( mit tiefem Gesang ) war dann Zeit für das tanzwütige Partyvolk. Hab ich mir schlimmer vorgestellt, wurde umso positiver überrascht. Thy Gnosis aus meiner Heimatstadt erfeute mich mit Thrash - Groove Metal. Kurz mal die Haare schwingen. The Artifice – Deathmetal aus Bern – sehe ich nicht zum erstenmal. Allerdings das erste mal mit einem Sänger UND Sängerin. Auch hier ein guter Auftritt. Nur war bei mir so langsam die Luft raus, und ich hatte genug von Musik und Party. Dennoch war ein reinhören in die letzte Band des Abends Pflicht. Räudiger Death / Black mit ordentlicher Old Scool Kante. Thulsa Doom aus Rom / Italien. Auch hier ein Auftritt der gefiel. Zum leidwesen meiner Gesundheit war die Musik übermässig laut. Viel zu laut, Heavy Metal hin oder her.
Grund genug, sich an die Bar zu begeben, und vor dem Heimweg einen Schlummi zu gönnen. Und zuhause mal ordentlich schlafen. Um mit leckerem Frühstück ins neue Jahr zu starten. Prosit