Montag, 31. Juli 2023

Crypta & Chaosmonger

Aarburg Musigburg, 29. Juli 2023

Gerade mal ein Jahr her, als Crypta in der Musigburg zu Gast war. Und weil es damals so gut war, gönnen wir uns den Spass gleich noch mal. Diesmal mit zwei Minuspunkten. Soundqualität war  suboptimal. Das Schlagzeug übertönte den Gesang, was nach der Hälfte des Gigs dann besser wurde. Die neue CD der Brasilianerinnen ist zwar fertig, Release ist aber erst in einer Woche. Somit auch keine am Merchstand erhältlich. Wir liessen uns die Freude nicht nehmen, und waren recht früh vor Ort. Dennoch schaffte ich es erst bei Konzertbeginn vor die Bühne.
Support your Locals mit Chaosmonger aus dem Aargau. Old Scool Deathmetal Marke Entombed - Dismember, walzte sich durch durch die Musigburg, inkl. Moshpit. Geiler Scheiss der vier Jungs.
Crypta legte wenig später deftig nach, und Frontröhre Frenanda bezauberte die Meute vor der Bühne mit ihrer Mimik und Grimassen. Mit Lord of Ruins und Trial of Traitors wurden zwei neue Songs gezockt, während sich Gitarristin Jessica die Haare von der Rübe schüttelte. Nach etwas mehr als einer Stunde und dem finalen From the Ashes verneigte sich die Band dankend vor den Fans. Und mischten sich später unters Volk zweck Plaudern und Fotos.
Zu diesem Ze3itpunkt waren wir bereits auf dem Heimweg. Heute mal ohne Stop beim gelben M, dafür glücklich und dankbar. Merci dem Fahrer und denMitfahrern. Hat Spass gemachr - gerne wieder

Montag, 3. Juli 2023

Fescht eis a Gring - Haggus & Golem of Gore & Fever Dreams & Grotesquerie & Gstürm

Bern Rössli Bar - 2. Juli 2023
Kann man Sonntag Konzert? Ja kann man. Sehr gemütlich, Beginn war bereits 15h30 und um 20h ende. Genug Zeit zum ausschlafen, und am Abend noch vor dem TV rum lümeln.
Die Reithalle als Konzertlokal ist nicht mein Leibling. Erst recht nicht bei Getränkepreisen von Fr.6.— für ne 3dl Cola. Von wegen Antikapitalistisch bla bla. Was mir nicht so behagt ist Freitag und Samstag die Menschenmasse. Konzerte sind oft komplett überlaufen, und es hat immer wieder Personen vor Ort, die kurz hineinstolpern, über die Musik motzen, aber trotzdem im Weg rum stehen. Anders und gesittet verläuft da der Sonntag. Es sind die Leute vor Ort wegen der Musik ( und nicht wegen dem Ausgang ). Hinzu kommt, das ich den Veran - stalter der heutigen Konzertreihe kenne. Und man trifft siech mit Personen, wo man schon ne Weile nicht mehr gesehen hat. Infolge des F1 Rennen – den Start gucken muss sein – treffe ich direkt auf Konzertbeginn ein. Die Ehre gebührt den Lokalmatadoren Gstürm. Bass und ein singender Drummer zocken Pure Fucking Grindcore. Vermutlich ohne Setlist, da dieselbe vor dem Gig abhanden gekommen ist. Grotuesquerie fallen unter den heutigen Grindcore Bands mit ihrem Brutal Death etwas aus dem Rahmen. Nichts desto trotz haben die Leute Spass, und feiern die Lausanner ab. Bei Fever Dreams aus Solothurn gibt es kräftig Krach auf die Ohren. Und ein ansehnlicher Moshpit vor der Bühne. Die Italiener Golem of Gore spielen  Grindcore. Bei dem Namen weniger verwunderlich. Auch hier mit viel Spass in den Backen und einem tanzfreudigen Publikum. Woran man erkennt, das Haggus aus den USA kommen? An ihrem beschränkten Wortschatz, fiel doch häüfig das F-Wort. Musikalisch Old Scool Grind Marke Agathocles. Ebenso der Auftritt mit Sturmhauben. So sehr ich Agathocles mag, und auch Haggus musikalisch gefielen, entschloss ich mich dennoch die Heimreise vor Konzertende an zu treten. Einerseits war ich langsam echt hungrig, und dann war halt irgendwie Sonntag, wo man den Abend noch entspannen wollte.
Nach Samstag feiern bis zum morgen, und Sonntag noch mal Party zeigte sich nun die Müdigkeit. Eine zufriedene Müdigkeit infolge schönen und genussvollen Momente.