Montag, 30. Juni 2025

Dark Zodiak & Casket & Total Annilihation & Agitation

Tiengen JUZ, 28. Juni 2025

From Thrash till Death im Juz. Und was für ein Billing die lieben Leute diesmal präsentieren, da bleibt einem die Spucke weg. Und wenn man Leute trifft, wo man schon lange nicht mehr gesehen hat,gibt es viel zu erzählen. Und mann dann auf einmal merkt, ach ja, da ist ja noch ne Band wo spielt.
Agitation aus Villingen Schwenningen durften als erste auf die Bühne. Ich erinnere mich an einen starken Gig in Rottenburg a.N. Drei Jahre später spielen die Jungs immer noch einen astreinen Gig, während ich mir im Glutofen Juz schon mal warm headbange. Und infolge fehlender CD ( da a) ausverkauft  und b) die neue in Arbeit ) am Merchstand nen Aufnäher hole, Band Nummer zwei und somit gleich weiter meine Haarpracht schütteln. Was Total Annihilation hier aufs Parkett legen, ist einfach nur saugeil! Ich wusste ja, was mich in etwa erwartet, habe die Basler aber schon ne Weile nicht mehr live gesehen. Was für ein starker Auftriit. Thrashmetal und Dosenbier - das gönn ich mir. Casket aus Reutlingen erinnern mit ihrem Death Metal an Bolt Thrower. Ich habe mir erst gegen Schluss ein paar Songs angehört. Brauchte mal kurz frische Luft und ne Wurst vom Grill. Wie so üblich an ihrem Festival, sind Dark Zodiak Headliner. Wie so üblich, steht ein Schweizer ganz vorne, und geniesst Lieder wie Ophiuchus ( thrity sign of Zodiak ), Dark Zodiak with K, oder die ( schon beinahe obligatorische ) Zugabe Be Yourself. Soundtechnisch überzeugte der Auftritt nicht so ganz. Müsste ich aber die Reihen hinter mir fragen, da ich mit tanzen, singen und hüpfen beschäftigt war.
Nach dem Konzert sich noch ein Getränk geholt, ein wenig mit geholfen beim Gepäck raustragen, und dann ging es bereits zum Schlafplatz. Vielen vielen Dank nochmal dafür.
Nach dem Frühstück und dem Shuttle zum Bahnhof, folgte Zugfahren mit Thomas. Diesmal war es nicht die DB, denn die waren pünktlich. Die halbe Stunde Verspätung passiert, wenn ich Schusel einfach in den Zug steige ohne noch mal auf die Gleisnummer zu achten. War dennoch rechtzeitig zum Formel 1 Start zu Hause. Um einige Runden später auf dem Sofa ein zu pennen. 
Sonntag kann ich. See you next Year in Tiengen.

Donnerstag, 19. Juni 2025

3 Inches of Blood & Nervosa & Plaguemace

Aarburg Musigburg, 18. Juni 2025

Zwar ein Jahr her seit dem letzten Nervosa Gig, aber die Bilder und das wummernde Schlagzeug beim ersten Song ist immer noch präsent. Heute leider ohne Seeds of Death, hat dennoch ordentlich Wumms gemacht.
Eröffnet wurde der Abend mit Plaguemace aus Dänemark. Old Scool Death Metal, und ein Sänger, der heftig auf der Bühne rumhopste. Und wäre dies nicht genug, wurde beim Headliner noch mal rumgehüpft. Ein Headliner, der musikalisch meinen Geschmack traf. Schade das er auch dazu sang. Die Stimmlage war mir dann doch einen Tick zu hoch. Aber gut, hab ich 3 Inches of Blood auch mal gehört. Die Kanadier existieren doch schon seit 1999, lagen aber auch mal ne Weile auf Eis.
Mein persönliches Highlieght waren die Mädels von Nervosa. Als zweite Band auf der Bühne, wurde eben diese mal kurz zerlegt. Ich bin immer erstaunt,und hoch erfreut mit was für einer Wucht sie ihre Songs raushauen. Und Prika als Sängerin war der wohl beste Entscheid der Band. Singen und lachen, mit dem Volk kommunizieren, um dann gleich den nächsten Gassenhauer zu bringen. Danke Danke Danke. Und das nächste mal bitte mal wieder Ignorance means War zocken. Mein Nacken sagt zwar nein, aber man soll ja auf das Herz hören.
Ein wunderschöner Abend mit schon lange nicht mehr gesehenen Personen. Und auch hier ein grosses Merci für das vor die Haustüre fahren. Nach drei Tagen arbeiten und zwei Konzerte in zwei Tagen sind die Beine etwas gar müde.

King Diamond & Paradise Lost

Zürich Komplex 475, 17. Juni 2025

Ich bin kein Fan von grossen Konzerte. Aber wenn der King zur Messe ruft, dann geht man zur Messe, Dienstag hin oder her. Nach Arbeit kurz zu Hause frisch gemacht, was zum essen geholt  und ab geht es.
Per ÖV sicher angekommen, wo Paradise Lost bereits spielte. Mir war nicht nach Eile, und so gab es beim Eingang Small Talk mit bekannten Personen. Dennoch habe ich noch ein paar Lieder mitgenommen, war aber heute nicht in der Laune für solche Musik. Und dann schlug die Stunde. Was für eine Show! Was für ein Auftritt! Eine Bühne mit je einem Treppenaufgang links und rechts, die Tänzerin mal lasziv, mal verspielt. Dazu natürlich Grandma mit Rollstuhl und Gehstock. Der Meister himself zauberte musikalisch ein Highlight nach dem anderen aus seinem Zylinder, und unterhielt das Volk auch mit Geschichten abseits der Lieder. Ganz grosses Kino, und war sein Eintrittsgeld jeden Rappen wert. Ebenso der Sound, wo einige Leute im Komplex kritisieren. Ich war zum zweiten mal dort, und merkte auch zum zweiten mal nichts von schlechter Qualität.
Dank einem Kumpel ging es mit dem Auto zurück nach Bern. Was ziemlich rassig ging, und ich etwas mehr Schlaf fand. Muchas Gracias

Montag, 9. Juni 2025

Born of Osiris & Ingested & Entheos & The Voynich Code

Aarau Kiff, 8. Juni 2025

Entheos ist meine persönliche und wohl beste Neuentdeckung vom Letzten Jahr. Gott o Gott, so wuschig auf ein Konzert war ich schon lange nicht mehr. Ist zwar ein ordentliches Package mit vier Bands, aber mein Interesse liegt ganz klar auf dem Progressive Death Metal der Amis.
Eröffnet wurde der Abend mit The Voynich Code aus Portugal. Deathcore der Marke für die Jungen Leute. Und wie am Freitag nicht mein Geschmack. Muss auch nicht. Nach einer kurzen Pause standen sie da. Chaney Grabb mit ihren Mannen aus Nashville eröffneten mit All for Nothing. Bereits beim ersten Song voll drin, und zu keiner Minute entäuscht. Die gute Frau zog das Publikum mit Tanzeinlagen und Gesten in ihren Bann. Das die Musik nicht gut abgemischt war ( Schlagzeug zu laut, Gitarre kaum gehört ), lag entweder daran das ich zu vorderst stand. Oder der Mischer nicht fähig war. Kleiner Wer - mutstropfen, was mich schlussendlich nicht meinen Spass nehmen konnte. Bei Ingested war sowohl die musikalische Darbietung, wie der Sound top. Da stand ich allerdings gepflegt in der hinteren Reihe. Trotzdem alles mitgekriegt, wenn auch man sich gegen Ende des Auftritts Richtung Ess - stand aufmachte. Born of Osiris aus den Staaten war der Headliner des heutigen Abends. Metalcore meets Progresiv Death meets elektronischen Einflüssen. Hätte ich mir sparen können, auch wenn ich schlussendlich zwei Drittel des Auftritts angeguckt habe.
Fazit des Abends: Entheos gesehen, nette Gespräche geführt, und mein Chauffeur hat mich souverän vor Mitternacht an der Haustüre abgestellt. Danke noch mal für den Fahrdienst

Days of Ruin & Irony of Fate

Bern Mahagony Hall, 6. Juni 2025

Die Mahagony Hall beim Bärengraben ist normal bekannt für Jazz. Alle paar Jahre mal läuft dort allerdings Musik für meinen Geschmack.So auch an diesem Freitag Abend, wo man gepflegt ins verlängerte Wochenende starten kann.
Irony of Fate existieren bereits seit 2014, und präsentieren heute vorwiegend Lieder von ihrem aktuellem 3. Album. Doch auch die vorherige Alben kamen in den 40 Spielminuten nicht zu kurz. Dazu hüpfte und tanzte die Sängerin,und zeigte sich gut gelaunt. Ebenso gut gelaunt war Days of Ruin aus Bern. Metalcore und viel Hüpfen im Publikum. Gar nicht mein Ding, und musikalisch zu modern. Zumal sich bei mir nun die Müdigkeit bereit machte. Dennoch zog ich es bis am Schluss durch, da man an diesem Abend nicht nur musikalisch gut unterhalten wurde.